Verabschiedung Pastor Martin Eluke

Verabschiedung Pastor Martin Eluke

Mit einem feierlichen Gottesdienst wurde Pastor Martin Eluke am 9.2. 2020 aus der Pfarrgemeinde St. Mauritius verabschiedet. Die Kirche in Südkirchen war voll besetzt und das Pfarrheim zum anschließenden Empfang auch. Alle wollten von Martin Abschied nehmen.

Pfarrer Wolters wertschätzte Martin Eluke als einen Christen mit großem Herzen. Martin hatte schöne und schwere Situationen hier erlebt. In den Gemeinden wurden es immer mehr Menschen, die sich die Taufe oder die Beerdigung von Pastor Eluke wünschten. Pastor Martin erfuhr er eine ganz andere Kultur als in Afrika, in der Priester einen anderen Stellenwert einnimmt und die Menschen ihren Glauben anders praktizieren.

Beim Empfang überreichte der Pfarreirat einen Rucksack mit allerlei „Wegzehrung“ für den Wechsel nach Duisburg am Niederrhein. Besonders über die Stola freue sich Pastor Martin Eluke sehr.
Jeder aus der Gemeinde konnte sich noch persönlich bei ihm verabschieden und ihm Gottes Segen wünschen.
Dem wollen wir uns gern anschließen.
Pastor Eluke wechselt zum 1.3. seine Stelle.

Die Sternsinger waren da!

Die Sternsinger waren da!

Am letzten Wochenende zogen die Sternsinger durch unsere Dörfer.

Angesichts der Kriege im Libanon, Syrien, Afghanistan und im Jemen steht die diesjährige Sternsingeraktion unter dem Motto:
„Segen bringen, Segen sein. Frieden! Im Libanon und weltweit.“

Südkirchen
Zunächst fand ein festlicher Gottesdienst mit allen 46 Sternsingern statt. Danach wurde der Film mit dem diesjährigen Motto in der Kirche gezeigt.
Nun konnte fleißig gesammelt werden. Dazu wurde Südkirchen in 14 Bezirke eingeteilt, wovon 3 mit dem PKW abgefahren wurden. Jede Gruppe wurde durch einen Ehrenamtlichen begleitet. Ein paar Bürger haben leider nicht aufgemacht, aber ganz viele freuten sich sehr. Manche boten heißen Kakao an oder machten ein Bild am Weihnachtsbaum.
Gemeinsam wurde im Pfarrheim gegessen. Um 16 Uhr waren alle reichlich kaputt aber auch zufrieden. Die Jüngsten kommen aus der ersten Klasse, die ältesten sind 15.
Allen Helfern (Helfenden Händen), Spendern und vor allem den Kindern – einen herzliches Dank Schön!

Capelle
An mehreren Abenden zogen die Riesen von Heiligen Königen (im Vergleich zu den anderen Dörfern) von Haus zu Haus.
Sie brachten melodisch und klar,
den Segen Gottes singend dar.
Die Spenden flossen ganz famos,
war man durstig, hieß es Prost!
Wichtig ist es zu nehmen und zu geben,
das Wichtigste aber ist Gottes Segen!
Auch die Presse war war dabei:
Sternsingen ist den Capellener nicht einerlei!

Weitere Infos hier.

Nordkirchen
Zum ersten Mal wurden an zwei Tagen gesammelt – so wie die Kinder Freude daran hatten. Nichts musste. Das entspannte die Kinder, die auch montags noch Ferien hatten.
Ähnlich wie in Südkirchen teilten sich 33 Sternsinger das Dorf in Gebiete ein. 20 Leute hatten sich auf eine Wunschliste eingetragen. Diese Straßen und Hausnummern wurden auf jeden Fall bedient.
Um 10 Uhr gab es einen kurzen Wortgottesdienst. Diesen feierten wir zusammen mit den Königen aus der Kinderheilstätte. Darin wurden allen Segenszeichen auf den Altar gelegt und durch die Sternsinger gesegnet. (Foto)
Angekleidet und ausgerüstet mit Kreide, Aufkleber, Räucherwerk und Zettel wurde man in friedlicher Absicht ausgesandt. Die Messe stand hier wirklich im Vordergrund. (Das Wort Messe (lateinisch Missa) leitet sich von der Entlassungs- und Sendungsformel der lateinischen Liturgie „Ite, missa est!“, „Gehet hin in Frieden“, wörtlich „Geht hin, es ist die Aussendung!“ ab. [wiki])
Die Kleinen wurden von Eltern oder Verwandten begleitet. Die Großen waren teilweise schon zum 7. Mal dabei. Ganz große Sternsinger zogen mit dem „feurigen Wagen“ durch die Bauernschaft. Die Kamele brauchten wohl eine Pause.
Unterstützung bekamen die Kinder in Nordkirchen aus Capelle. Vier Jungs halfen hier fleißig  mit.
Mittags kam man zum gemeinsamen Essen zusammen. Ramona hatte lecker gekocht – Hauptspeise und Nachtisch. Das Deftige war eine willkommene Abwechslung zu den vielen Süßigkeiten, die die Kinder bekamen. Sie wurden am Ende des Tages in den Gruppen aufgeteilt.
Dann bekamen wir noch Besuch von der Zeitung!
Nachdem Essen bot die Messdienerleiterrunde kleine Spiele für die Kinder an. Die begeisterten Sternsinger zog es wieder in die fernsten Winkel von Nordkirchen: Wir haben noch viel zu tun.
Am Nachmittag und Abend kamen sie mit vollen Sammeldosen und Tüten wieder. Sie berichteten: Das war sehr schön. Die Leuten waren sehr freundlich und freuten sich über uns. Einer gab uns 30€, und schau mal die leckeren Süßigkeiten.
Alle Süßigkeiten, die die Kinder nicht mochten, wurden gesammelt. Königin Lena nahm das in die Hand. Kürzlich machte sie ein Praktikum in den Wohngruppen gegenüber dem Pfarrheim. Dort freute man sich riesig über die Spenden. Das wiederum war auch für die spendenden Könige ein eindrückliches Erlebnis.
Am Sonntag ging dann noch mal die Hälfte der Gruppen durch den Ort. Selbst noch am Montag wurden die letzten Häuser und die Firmen besucht.

Ein herzliches Dankeschön allen Spendern, allen königlichen Eltern – die stützend zur Seite standen, allen ehrenamtlichen Helfern, den Fahrern und besonders unserer Küsterin Petra, die immer dabei war.

Die Aktion war ein voller Erfolg, nicht nur weil an die 20.000€ in allen Ortsteilen zusammen kam, sondern weil noch etwas viel wesentlicheres sich vollzog. Für die Kinder war es nicht nur eine wichtige, sinnvolle und schöne Aufgabe in Gemeinschaft, sondern eine ganzes Dorf steht zusammen, engagiert sich und gibt. Und es bekommt. Es geschieht Begegnung analog von Angesicht zu Angesicht. Auch sehr sinnlich, denkt man an den Weihrauch. Der war nicht nur den Kindern wichtig.
Dieses Beziehungsgeschehen ist für mich eine ganz wichtiger Nachklang von Weihnachten: Gott kommt zu mir nach Hause und – noch weiter – in mein Herz.
Möge sein Segen wirken und das Jahr 2020 unter einen guten Stern stehen!

Rückblick Messdienerdisko in Südkirchen

Rückblick Messdienerdisko in Südkirchen

Die Disco der Messdienerleiterrunde in Südkirchen war echt ein Erfolg für uns. Am 8.11. waren an die 60 Kinder aus Südkirchen, Capelle und Nordkirchen da. Es lohnt sich, manches Events für alle zu öffnen.

Gefeiert haben wir im Keller des Pfarrheimes. Die Party lief unter dem Motto Neonparty ab. Passend dazu haben wir den Keller geschmückt und die Kinder geschminkt.

Für einen kleinen Preis haben wir Getränke, Slush-Ice und Snacks verkauft.

Neben normalen Liedern zum Tanzen spielen wir auch gerne zwischendurch Spiele wie Limbo oder Herzblatt.

Wir fanden es sehr schön, dass diesmal viele Kinder da waren und vor allem auch Kinder aus dem Umkreis. So haben wir eine schöne Aktion für die Kinder der gesamten Gemeinde auf die Beine gestellt.

Für die Leiterrunde – Linea

Die Bücherbörse 2019 war wieder ein voller Erfolg!

Die Bücherbörse 2019 war wieder ein voller Erfolg!

Mit tatkräftiger Unterstützung durch viele ehrenamtliche Helfer aus den Reihen der
in  Nordkirchen wohnenden ausländischen Mitbürger konnte das Team der Bücherbörse die enorme Anzahl der gespendeten Bücher im Pfarrheim St. Mauritius für den Verkauf aufbauen.

Wie in jedem Jahr kamen am letzten Septemberwochenende viele Besucher, um sich für die nächsten Monate für wenig Geld mit Lesestoff zu versorgen und so brachte der Verkauf wieder ein tolles Ergebnis.

Der Erlös von 1.341,–Euro hilft den Dominikanerschwestern in Sambia, ihre segensreiche Arbeit  in den Projekten im Krankenhaus, in den Schulen und im Heim für behinderte Kinder finanziell zu sichern.

Der Sachausschuß Entwicklung und Frieden der Pfarrgemeinde St. Mauritius  dankt allen Helferinnen und Helfern für den Wochenendeinsatz.

300 Jahr St. Mauritiuskirche – so war das Fest

300 Jahr St. Mauritiuskirche – so war das Fest

Am So, den 22. September feierte viele Gäste mit unserem Weihbischof Stefan Zekorn das Jubiläum unserer Haupt-Kirche. Man begann mit einem Festgottesdienst um 10.00 Uhr. Fahnenabordnungen, Vertreter unterschiedlicher Gruppen, viele andere Gäste und Gemeindemitglieder*innen füllten die Kirche. In seiner Predigt ermunterte Weihbischof Stefan die Gemeinde, lebendig in Gemeinschaft zu bleiben und die Kirche als zweckfreien Raum der Stille und des Kontaktes zu Gott zu nutzen.

Nach der Messe wurde ein vielfältiges Programm angeboten: Besichtigung der Orgel, Besuch des Kirchturm, Erkundung der Sakristei, historische Stationen in der Kirche und Begegnung bei Essen und Trinken vor der Kirche.

Später wurde noch eine kurze Dokumentation über die Kirche gezeigt, wo so manches Detail überraschte. Wie wertvoll doch unsere Kirche im Herzen Nordkirchens ist.

Sehr positiv berichtete die Presse über das Ereignis.

Die Atmosphäre war gelöst und feierlich, wie es die Bilder von Carla Ross widerspiegeln.

previous arrow
next arrow
Slider