Openair Gottesdienst mit Kräutersegnung

Openair Gottesdienst mit Kräutersegnung

Ankündigung: Im Rahmen der ökumenischen Sommerkirche laden wir sie herzlich zum Openair Gottesdienst mit Kräutersegnung ein.
Beginn ist am Sonntag, den 15. August um 18 Uhr im Dorfpark, Capelle.

Bitte bringen Sie sich eine eigene Sitzgelegenheit (Klappstuhl, Decke oder ähnliches) mit. Achten sie bitte auch bei der Platzwahl auf die Mindestabstände. Beim Betreten und Verlassen des Platzes tragen Sie bitte einen Mund-Nasen-Schutz.

Die evangelische und katholische Kirchengemeinden in Nordkirchen.

Sommerkirche – Wortgottesdienst der kfd’en „Hinaus in die Weite – zu einem befreiten Leben“

Sommerkirche – Wortgottesdienst der kfd’en „Hinaus in die Weite – zu einem befreiten Leben“

Unter diesem Motto sind alle herzlich eingeladen zu einem Wortgottesdienst im Freien am Sonntag, 25.07.2021, um 18.00 Uhr am Dorfteich Südkirchen (Straße zum Sportplatz). Frauen der kfd aus Südkirchen, Capelle und Nordkirchen haben Texte und Lieder ausgesucht, die die Sehnsucht ausdrücken, den eigenen Glauben zu feiern in der Weite der Natur und Gottes Schöpfung.

Fronleichnam

Fronleichnam

Corona bedingt fallen dies Jahren die Prozessionen wieder aus. Herzlich laden wir zu den Gottesdiensten in unseren Kirchen ein.

Was Fronleichnam bedeutet erfahren Sie im aktuellen Pfarrbrief oder ausführlich HIER. Dort wird auch amüsant beschrieben, warum es anno dazumal zu einem schweren Kirchenraub im sonst so beschaulichen Nialing kam. Es war den Leuten ein großes Anliegen, einmal Himmelsträger zu sein, einer jener 4 Leute, die den Baldachin tragen.

Wir wünschen Ihnen einen besinnlichen Feiertag!

Quelle: Kirche + Leben, Foto: Michaela Kiepe

 

Sicher Gemeinschaft erleben

Sicher Gemeinschaft erleben

Unsicher war am Sa, ob der erste Open-Air-Gottesdienst in der Gemeinde überhaupt stattfinden kann. Schwere Gewitterwolken zogen durch das Land. Man entschied sich für einen kurzen Wortgottesdienst, den man zu Not auch abbrechen konnte.

Doch dazu kam es nicht. Stattdessen kamen viele Menschen aus Capelle und eine Erstkommuniongruppe mit dem Fahrrad aus Nordkirchen. Man staunte über den liebevoll hergerichteten Park, die dezenten Absperrungen, den schönen Blumenschmuck, die bunten Fahnen und den festlichen Altar. Der leitende Kirchenmusiker saß am E-Piano und hatte passende Marienlieder vorbereitet.

Der Gottesdienst wurde von Pfarrer Wolters und Pastoralreferentin Milde durchgeführt. Es ging um Gottes Schöpfung, genauer um seine wunderbaren Kräuter, die vielen Menschen Gesundheit und Kraft schenken. Sie sind ein Segen für uns.

Das wurde von über 50 Menschen in Gottes freier Natur gefeiert. Hier konnte man mit voller Stimmer und ohne Furcht mitsingen. So erlebte die Gemeinde seit langer Zeit wieder einen feierlichen Gottesdienst und spürte die Gemeinschaft mit Gott und untereinander.

Dabei wurden die Schutzmaßnahmen von allen Teilnehmer wie selbstverständlich eingehalten. Schließlich trägt jeder nicht nur für sich, sondern besonders für den anderen Verantwortung.

 

Verabschiedung Pastor Martin Eluke

Verabschiedung Pastor Martin Eluke

Mit einem feierlichen Gottesdienst wurde Pastor Martin Eluke am 9.2. 2020 aus der Pfarrgemeinde St. Mauritius verabschiedet. Die Kirche in Südkirchen war voll besetzt und das Pfarrheim zum anschließenden Empfang auch. Alle wollten von Martin Abschied nehmen.

Pfarrer Wolters wertschätzte Martin Eluke als einen Christen mit großem Herzen. Martin hatte schöne und schwere Situationen hier erlebt. In den Gemeinden wurden es immer mehr Menschen, die sich die Taufe oder die Beerdigung von Pastor Eluke wünschten. Pastor Martin erfuhr er eine ganz andere Kultur als in Afrika, in der Priester einen anderen Stellenwert einnimmt und die Menschen ihren Glauben anders praktizieren.

Beim Empfang überreichte der Pfarreirat einen Rucksack mit allerlei „Wegzehrung“ für den Wechsel nach Duisburg am Niederrhein. Besonders über die Stola freue sich Pastor Martin Eluke sehr.
Jeder aus der Gemeinde konnte sich noch persönlich bei ihm verabschieden und ihm Gottes Segen wünschen.
Dem wollen wir uns gern anschließen.
Pastor Eluke wechselt zum 1.3. seine Stelle.

Die Sternsinger waren da!

Die Sternsinger waren da!

Am letzten Wochenende zogen die Sternsinger durch unsere Dörfer.

Angesichts der Kriege im Libanon, Syrien, Afghanistan und im Jemen steht die diesjährige Sternsingeraktion unter dem Motto:
„Segen bringen, Segen sein. Frieden! Im Libanon und weltweit.“

Südkirchen
Zunächst fand ein festlicher Gottesdienst mit allen 46 Sternsingern statt. Danach wurde der Film mit dem diesjährigen Motto in der Kirche gezeigt.
Nun konnte fleißig gesammelt werden. Dazu wurde Südkirchen in 14 Bezirke eingeteilt, wovon 3 mit dem PKW abgefahren wurden. Jede Gruppe wurde durch einen Ehrenamtlichen begleitet. Ein paar Bürger haben leider nicht aufgemacht, aber ganz viele freuten sich sehr. Manche boten heißen Kakao an oder machten ein Bild am Weihnachtsbaum.
Gemeinsam wurde im Pfarrheim gegessen. Um 16 Uhr waren alle reichlich kaputt aber auch zufrieden. Die Jüngsten kommen aus der ersten Klasse, die ältesten sind 15.
Allen Helfern (Helfenden Händen), Spendern und vor allem den Kindern – einen herzliches Dank Schön!

Capelle
An mehreren Abenden zogen die Riesen von Heiligen Königen (im Vergleich zu den anderen Dörfern) von Haus zu Haus.
Sie brachten melodisch und klar,
den Segen Gottes singend dar.
Die Spenden flossen ganz famos,
war man durstig, hieß es Prost!
Wichtig ist es zu nehmen und zu geben,
das Wichtigste aber ist Gottes Segen!
Auch die Presse war war dabei:
Sternsingen ist den Capellener nicht einerlei!

Weitere Infos hier.

Nordkirchen
Zum ersten Mal wurden an zwei Tagen gesammelt – so wie die Kinder Freude daran hatten. Nichts musste. Das entspannte die Kinder, die auch montags noch Ferien hatten.
Ähnlich wie in Südkirchen teilten sich 33 Sternsinger das Dorf in Gebiete ein. 20 Leute hatten sich auf eine Wunschliste eingetragen. Diese Straßen und Hausnummern wurden auf jeden Fall bedient.
Um 10 Uhr gab es einen kurzen Wortgottesdienst. Diesen feierten wir zusammen mit den Königen aus der Kinderheilstätte. Darin wurden allen Segenszeichen auf den Altar gelegt und durch die Sternsinger gesegnet. (Foto)
Angekleidet und ausgerüstet mit Kreide, Aufkleber, Räucherwerk und Zettel wurde man in friedlicher Absicht ausgesandt. Die Messe stand hier wirklich im Vordergrund. (Das Wort Messe (lateinisch Missa) leitet sich von der Entlassungs- und Sendungsformel der lateinischen Liturgie „Ite, missa est!“, „Gehet hin in Frieden“, wörtlich „Geht hin, es ist die Aussendung!“ ab. [wiki])
Die Kleinen wurden von Eltern oder Verwandten begleitet. Die Großen waren teilweise schon zum 7. Mal dabei. Ganz große Sternsinger zogen mit dem „feurigen Wagen“ durch die Bauernschaft. Die Kamele brauchten wohl eine Pause.
Unterstützung bekamen die Kinder in Nordkirchen aus Capelle. Vier Jungs halfen hier fleißig  mit.
Mittags kam man zum gemeinsamen Essen zusammen. Ramona hatte lecker gekocht – Hauptspeise und Nachtisch. Das Deftige war eine willkommene Abwechslung zu den vielen Süßigkeiten, die die Kinder bekamen. Sie wurden am Ende des Tages in den Gruppen aufgeteilt.
Dann bekamen wir noch Besuch von der Zeitung!
Nachdem Essen bot die Messdienerleiterrunde kleine Spiele für die Kinder an. Die begeisterten Sternsinger zog es wieder in die fernsten Winkel von Nordkirchen: Wir haben noch viel zu tun.
Am Nachmittag und Abend kamen sie mit vollen Sammeldosen und Tüten wieder. Sie berichteten: Das war sehr schön. Die Leuten waren sehr freundlich und freuten sich über uns. Einer gab uns 30€, und schau mal die leckeren Süßigkeiten.
Alle Süßigkeiten, die die Kinder nicht mochten, wurden gesammelt. Königin Lena nahm das in die Hand. Kürzlich machte sie ein Praktikum in den Wohngruppen gegenüber dem Pfarrheim. Dort freute man sich riesig über die Spenden. Das wiederum war auch für die spendenden Könige ein eindrückliches Erlebnis.
Am Sonntag ging dann noch mal die Hälfte der Gruppen durch den Ort. Selbst noch am Montag wurden die letzten Häuser und die Firmen besucht.

Ein herzliches Dankeschön allen Spendern, allen königlichen Eltern – die stützend zur Seite standen, allen ehrenamtlichen Helfern, den Fahrern und besonders unserer Küsterin Petra, die immer dabei war.

Die Aktion war ein voller Erfolg, nicht nur weil an die 20.000€ in allen Ortsteilen zusammen kam, sondern weil noch etwas viel wesentlicheres sich vollzog. Für die Kinder war es nicht nur eine wichtige, sinnvolle und schöne Aufgabe in Gemeinschaft, sondern eine ganzes Dorf steht zusammen, engagiert sich und gibt. Und es bekommt. Es geschieht Begegnung analog von Angesicht zu Angesicht. Auch sehr sinnlich, denkt man an den Weihrauch. Der war nicht nur den Kindern wichtig.
Dieses Beziehungsgeschehen ist für mich eine ganz wichtiger Nachklang von Weihnachten: Gott kommt zu mir nach Hause und – noch weiter – in mein Herz.
Möge sein Segen wirken und das Jahr 2020 unter einen guten Stern stehen!