Elternabend zur Planung der Erstkommunion

Elternabend zur Planung der Erstkommunion

Nach einer längeren, unsicheren Zeit, scheint nun eine Phase zu kommen, wo man wieder planen kann. Gleichzeitig haben wir Erfahrungen gesammelt, wie man mit der momentanen Situation umgehen kann. Diese wird wohl in den nächsten Monaten nicht viel besser werden.

So möchte das Seelsorgeteam die Erstkommunion angehen; Wo stehen wir? Was haben wir für praktikable Möglichkeiten? Wie können wir uns gut auf das Fest vorbereiten.

Sowas geht natürlich nur mit den Familien zusammen. Deshalb laden wir zum Elternabend ein:

  • Für die Eltern aus Südkirchen am 28.5.20 um 18.00 Uhr in der Kirche St. Pankratius, Südkirchen.
  • Für die Eltern aus Capelle am 28.5.20 um 20.00 Uhr in der Kirche St. Dionysius, Capelle.
  • Für die Eltern aus Nordkirchen am 29.5.20 um 18.00 Uhr in der Kirche St. Pankratius, Südkirchen.
Sachausschuss Katechese – das neue Konzept greift und begeistert die Teilnehmer

Sachausschuss Katechese – das neue Konzept greift und begeistert die Teilnehmer

Wenn ein Kind getauft wird, ein Drittklässler auf die Heilige Kommunion vorbereitet wird oder eine 15-Jährige zur Firmung gehen will, ist Glaubens-
praxis eine wesentliche Voraussetzung, um die Reife für das Sakrament zu erlangen. Dafür gibt es die Katechese. Doch nicht immer sind die Eltern darauf ausreichend vorbereitet, sie benötigen detaillierte Anleitung. Im Sachausschuss Katechese des Pfarreirats wurde unter Federführung der Seelsorgerin Sabine Milde genau diese Anleitung konzeptionell, inhaltlich und auch in Bezug auf Handreichungen und Dokumente überarbeitet.

Damit die Eltern schnell sehen, was in der Katechese auf sie zukommt und was es bedeutet, sich mit ihren Kindern auf den Weg zu begeben, wurde ein entlastendes Konzept erarbeitet, das den Aufwand für Eltern, Kinder und auch den kirchlichen Begleitern reduziert – und das, ohne auf Inhalte zu verzichten! So wurde bereits im Oktober vergangenen Jahres das Bestandsmaterial gesichtigt, bewertert und teilweise ersetzt.

Die Taufe
2018 gab es in den drei Ortsteilen insgesamt 56 Taufen – viel Arbeit für den Pfarrer, der in diesem Bereich die Struktur der Katechese festgelegt hat.
1. Zunächst geht es darum, den Ablauf einer Taufe zu erörtern und die biografische Situation zu klären.
2. Es folgt eine gemeinsame Gesprächsrunde der Eltern mit dem Pfarrer. Zur Vereinfachung werden dazu jeweils Familien, deren Taufe im laufenden Sechs-Wochen-Zeitraum liegen, zusammengefasst. So kommen auch die Eltern miteinander ins Gespräch und knüpfen Kontakte.
3. Zur Taufe wird der Täufling in die Gemeinschaft der Christen aufgenommen. Was positiv überrascht: Ein Pfarreiratsmitglied ist meist auch mit einem kleinen Gruß und einem Präsent vor Ort – als Wertschätzung für das neue kleine Gemeindemitglied und seine Familie.

 

Die Erstkommunion
Besonders intensiv hat der Ausschuss Katechese unter Leitung von Pastoralreferentin Sabine Milde die Konzepte der Kommunion überarbeitet. Während bisher die Eltern in den Ortsteilen oft ausschließlich in kleinen Gruppen ihre Kinder auf das Saktrament vorbereitet haben, gibt es nun größere geimensame Veranstaltungen, die sich in diesem Jahr bereits bewährt haben. Zu den Highlights in diesem Jahr zählten:

· Gestaltung der Gruppenkerze
· Der Küster erklärt das Kirchengebäude im Detail
· Die Erklärmesse – mit Eltern
· Der Ausflug in den Münsteraner St.-Paulus-Dom mit Workshops vor Ort.

Das Ziel, dass die Eltern mit ihren Kindern unter Anleitung der Seelsorger Kirche leben und erleben, war in 2019 mit viel Hingabe erreicht worden.

 

Die Firmung
Auch die Firmung findet nur einmal im Leben statt. Reif und erwachsen und im Glauben gefestigt – darauf arbeitet hier mit viel Engagement vor allem Pastoralreferent Marcus Porsche mit dem Katechetenteam hin. Der Draht zur Jugend ist da – QR-Codes zur Anmeldung, Webpräsenz, Whats-App, Doodle etc.

Aber der Sinn zur Ernsthaftigkeit geht keineswegs verloren. Denn inhaltlich beschäftigen sich die Jugendlichen mit Themen wie Soziales Engagement beim Besuch im Altenheim, der Kinderheilstätte oder einem Hospiz
Unterhaltende Begegnung mit Gott beim „Spirituellen Bogenschießen“ aber auch: Pilgern, Filmabende, oder Kunstprojekte.
Löblich! Denn so bleibt auch die Jugend für die Kirche erreichbar.

Jörg Thole, Pfarreirat