Die Erstkommunionfeiern laufen

Die Erstkommunionfeiern laufen

Rückblick – Am letzten Samstag sind 16 Kinder aus Capelle zur Erstkommunion gegangen. Aus Kapazitätsgründen fand der Gottesdienst unter Corona Bedingungen in Südkirchen statt.

Die Hygienevorschriften erklären auch, dass die Kinder bei ihren Eltern/ Familien saßen. In diesem Setting empfingen die Kleinen „Christus im gewandelten Brot“. D.h. nacheinander kamen die Familien nach vorn und kommunizierten. Erstkommunion betrifft immer die ganze Familie – das wurde hier noch mal deutlich.

Der feierliche Gottesdienst wurde von Pastor Thaddeus Eze gehalten und mit Pastoralreferentin Sabine Milde durchgeführt. Die aktuellen hohen Corona-Zahlen erlauben es leider nicht, dass die Kinder sich aktiv an der Messe beteiligen konnten.

Das Thema lautete: Vertrau mir – ich bin da. Gerade in unseren unsicheren Zeiten ist es eine Bereicherung, wenn man die Lebens-Ressource Glauben/Vertrauen für sich kultiviert hat. Man weiß sich in einen  größeren Zusammenhang eingewoben und kann Veränderungen leichter annehmen und somit besser damit umgehen.

Biblisch hörten die Kinder die Geschichte von Petrus auf dem Wasser. Alle 12 Jünger waren in einem Boot. Das war ziemlich eng. Pastor Eze wohnte mit seinen 4 Geschwistern in einem Zimmer und kann das gut nachempfinden.
Dem Ruf Jesu folgend stieg Petrus aus dem schützenden Boot aus und lief ein paar Schritte über das Wasser – was ein Mut, was ein Vertrauen! Leider ging er dann doch unter, weil er seinen Blick von Jesus wegrichtet und Angst bekam. Natürlich rettete Jesus ihn.
Man darf ruhig menschlich sein, kann aber auch Wunder erleben, wenn man sich auf Jesus einlässt.

Den Familien aus Capelle und allen anderen Familien, die noch die Erstkommunionfeier vor sich haben, wünschen wir Gottes Segen und ein frohes Fest!

Material und Gottesdienste

Material und Gottesdienste

Nachdem die Vorbereitung durch den Lockdown unterbrochen wurde, geht es nun langsam wieder voran.

Ab dem 19. Februar kann das erste Material für Erstkommunionvorbereitung in den Pfarrbüros abgeholt werden.
Zudem werden die Familien zu einem vom zwei Gottesdiensten eingeladen . Diese finden am 5. März in Südkirchen statt.
Auch die Termine für die Erstkommunionfeiern stehen. Näheres kann man dem Elternbrief entnehmen.

Wir wünschen allen Familien eine gute Vorbereitung auf das große Fest.

Elternabend Erstkommunion fällt aus

Elternabend Erstkommunion fällt aus

Das für den 13.11. geplante Treffen der Eltern der Erstkommunionkinder im Rahmen eines Gottesdienstes fällt aus.

Der zweite Lockdown ist chaotischer als der erste. Was hier verboten ist, kann dort erlaubt sein.
Zusammen ist man sich einig geworden, dass es nun kein guter Zeitpunkt für eine Zusammenkommen ist – egal in welchem Rahmen.
Das Seelsorgeteam hat sich in einem persönlichen Brief an die Eltern gewendet. Darin entschuldigt es sich für die falsche Einschätzung und Planung.

Davon ist auch die gesamte Erstkommunionvorbereitung betroffen. Sie wird auf unbestimmte Zeit ausgesetzt.

Wenn es die Umstände erlauben, werden Elternabende wieder stattfinden. Dort will man gemeinsam überlegen, wie eine gute Vorbereitung gelingen kann.

Elternabend zur Planung der Erstkommunion

Elternabend zur Planung der Erstkommunion

Nach einer längeren, unsicheren Zeit, scheint nun eine Phase zu kommen, wo man wieder planen kann. Gleichzeitig haben wir Erfahrungen gesammelt, wie man mit der momentanen Situation umgehen kann. Diese wird wohl in den nächsten Monaten nicht viel besser werden.

So möchte das Seelsorgeteam die Erstkommunion angehen; Wo stehen wir? Was haben wir für praktikable Möglichkeiten? Wie können wir uns gut auf das Fest vorbereiten.

Sowas geht natürlich nur mit den Familien zusammen. Deshalb laden wir zum Elternabend ein:

  • Für die Eltern aus Südkirchen am 28.5.20 um 18.00 Uhr in der Kirche St. Pankratius, Südkirchen.
  • Für die Eltern aus Capelle am 28.5.20 um 20.00 Uhr in der Kirche St. Dionysius, Capelle.
  • Für die Eltern aus Nordkirchen am 29.5.20 um 18.00 Uhr in der Kirche St. Pankratius, Südkirchen.
Sachausschuss Katechese – das neue Konzept greift und begeistert die Teilnehmer

Sachausschuss Katechese – das neue Konzept greift und begeistert die Teilnehmer

Wenn ein Kind getauft wird, ein Drittklässler auf die Heilige Kommunion vorbereitet wird oder eine 15-Jährige zur Firmung gehen will, ist Glaubens-
praxis eine wesentliche Voraussetzung, um die Reife für das Sakrament zu erlangen. Dafür gibt es die Katechese. Doch nicht immer sind die Eltern darauf ausreichend vorbereitet, sie benötigen detaillierte Anleitung. Im Sachausschuss Katechese des Pfarreirats wurde unter Federführung der Seelsorgerin Sabine Milde genau diese Anleitung konzeptionell, inhaltlich und auch in Bezug auf Handreichungen und Dokumente überarbeitet.

Damit die Eltern schnell sehen, was in der Katechese auf sie zukommt und was es bedeutet, sich mit ihren Kindern auf den Weg zu begeben, wurde ein entlastendes Konzept erarbeitet, das den Aufwand für Eltern, Kinder und auch den kirchlichen Begleitern reduziert – und das, ohne auf Inhalte zu verzichten! So wurde bereits im Oktober vergangenen Jahres das Bestandsmaterial gesichtigt, bewertert und teilweise ersetzt.

Die Taufe
2018 gab es in den drei Ortsteilen insgesamt 56 Taufen – viel Arbeit für den Pfarrer, der in diesem Bereich die Struktur der Katechese festgelegt hat.
1. Zunächst geht es darum, den Ablauf einer Taufe zu erörtern und die biografische Situation zu klären.
2. Es folgt eine gemeinsame Gesprächsrunde der Eltern mit dem Pfarrer. Zur Vereinfachung werden dazu jeweils Familien, deren Taufe im laufenden Sechs-Wochen-Zeitraum liegen, zusammengefasst. So kommen auch die Eltern miteinander ins Gespräch und knüpfen Kontakte.
3. Zur Taufe wird der Täufling in die Gemeinschaft der Christen aufgenommen. Was positiv überrascht: Ein Pfarreiratsmitglied ist meist auch mit einem kleinen Gruß und einem Präsent vor Ort – als Wertschätzung für das neue kleine Gemeindemitglied und seine Familie.

 

Die Erstkommunion
Besonders intensiv hat der Ausschuss Katechese unter Leitung von Pastoralreferentin Sabine Milde die Konzepte der Kommunion überarbeitet. Während bisher die Eltern in den Ortsteilen oft ausschließlich in kleinen Gruppen ihre Kinder auf das Saktrament vorbereitet haben, gibt es nun größere geimensame Veranstaltungen, die sich in diesem Jahr bereits bewährt haben. Zu den Highlights in diesem Jahr zählten:

· Gestaltung der Gruppenkerze
· Der Küster erklärt das Kirchengebäude im Detail
· Die Erklärmesse – mit Eltern
· Der Ausflug in den Münsteraner St.-Paulus-Dom mit Workshops vor Ort.

Das Ziel, dass die Eltern mit ihren Kindern unter Anleitung der Seelsorger Kirche leben und erleben, war in 2019 mit viel Hingabe erreicht worden.

 

Die Firmung
Auch die Firmung findet nur einmal im Leben statt. Reif und erwachsen und im Glauben gefestigt – darauf arbeitet hier mit viel Engagement vor allem Pastoralreferent Marcus Porsche mit dem Katechetenteam hin. Der Draht zur Jugend ist da – QR-Codes zur Anmeldung, Webpräsenz, Whats-App, Doodle etc.

Aber der Sinn zur Ernsthaftigkeit geht keineswegs verloren. Denn inhaltlich beschäftigen sich die Jugendlichen mit Themen wie Soziales Engagement beim Besuch im Altenheim, der Kinderheilstätte oder einem Hospiz
Unterhaltende Begegnung mit Gott beim „Spirituellen Bogenschießen“ aber auch: Pilgern, Filmabende, oder Kunstprojekte.
Löblich! Denn so bleibt auch die Jugend für die Kirche erreichbar.

Jörg Thole, Pfarreirat