Danke-Nachmittag für die Sternsinger

Danke-Nachmittag für die Sternsinger

Am Montag bedankte sich die Gemeinde bei allen fleißigen Sternsingern. Über 10 von ihnen kamen ins Pfarrheim. Dort hatte Petra Heber leckere Banane-Nutella Crêpes und Messdienerleiter Kai viele Spiele vorbereitet.
Wir begonnen und schlossen mit einem kurzem Dankgebet. Schließlich war es keine Selbstverständlichkeit, dass die Sternsingeraktion so gut lief.
Nach dem ersten Spiel schauten wir auf die Aktion zurück. Super kam das gemeinsame Essen im Pfarrheim an. Das war nicht nur schmackhaft sondern auch lustig. Die Kinder waren dankbar für die vielen freundlichen Leute an den Türen, für die Süßigkeiten und das viele Geld für die traumatisierten Kinder im Libanon. Ja Nordkirchen ist ein freundlicher Ort. Besonders Spaß haben die Kinder am Räucherwerk und – wie sich herausstellte – nicht nur die Kinder, sondern auch so mancher Bewohner. Sie wollten ihr gesamtes Haus beweihräuchert haben.
Irritiert waren die König*Innen dann, wenn offensichtlich jemand da war aber keiner aufmachte. Das kam zum Glück nur selten vor.

Im nächsten Jahr ist der 6.1. am Mi, dem letzten Ferientag. Hier war die Gruppe geteilter Meinung, ob sie am Wochenende davor oder danach sammeln gehen möchte.

Das gemeinsame Spielen machte allen riesen Spaß. Danach waren wir trotz Süßigkeiten hungrig. Zum Glück hatte Petra die Pfannkuchen fertig. Sie waren sehr köstlich.
Der Sturm hatte sich gelegt und so ging es raus zum Spielen.Nach dem gemeinsamen Abschluss gingen alle froh nach Hause.

Ehrungen auf der Hauptversammlung der Kfd in Nordkirchen

Ehrungen auf der Hauptversammlung der Kfd in Nordkirchen

Am Samstag, den 25.01. trafen sich 65 Frauen der KFD Nordkirchen zur Jahreshautversammlung. Man hielt Rückschau und ehrte langjährige Mitglieder.

Nach einem geistlichen Impuls und einem gemeinsamen Frühstück ging man zur Tagesordnung über. Der Kassenbericht wurde von Karin Bökkerink erläutert und von den Kassenprüferinnen Mary Kreienkamp und Annette Stellmacher für richtig erklärt. Der Jahresrückblick und Info zu Maria 2.0 wurden von Maria Hüning und Hanni Jünnemann vorgetragen.

Geehrt wurden für langjährige Mitgliedschaft: Elisabeth Bomholt, Marlies Ebbes, Irmgard Frieds, Ulla Ludwig, Irmtraud Menzel, Renate Suttorp, Hedwig Lücke und Mathilde Rohmann für 50 Jahre. Anni Fechte, Agnes Hülsbusch, Irmgard Kasberg, Maria Kuhmann, Gisela Schidlauske, Maria Holtmann und Helga Wies für 60 Jahre. Auf stolze 70 Jahre Mitgliedschaft können Hilde Austrup und Hildegard Grosse Böckmann zurückblicken. Als Mitarbeiterin für 25 Jahre Arbeit wurden Christiane Breer und Irmgard Kersting geehrt.

Als Abschluss des gemeinsamen Vormittages wurde das diesjährige Karnevalskostüm (der Fußgruppe KFD Nordkirchen für den Umzug) vorgestellt. Wer noch Lust hat sich zu beteiligen ist jederzeit willkommen.

Die KFd Nordkirchen möchte sich bei allen Helferinnen für die Unterstützung im zurückliegenden Jahr bedanken.

Jede Frau, egal welchen Alters, die Mitglied werden möchte ist herzlich willkommen.

www.kfd-nordkirchen.de

Auf dem Foto sind zu sehen (vlnr):

oben:
Christiane Breer, Irmtraud Menzel, Ulla Ludwig und Renate Suttorp, Präses Gregor Wolters, Maria Bohlenschmidt.

unten: Hildegard Große Böckmann und Hilde Austrup, Gisela Schidlauske und Anni Fechte

Die Sternsinger waren da!

Die Sternsinger waren da!

Am letzten Wochenende zogen die Sternsinger durch unsere Dörfer.

Angesichts der Kriege im Libanon, Syrien, Afghanistan und im Jemen steht die diesjährige Sternsingeraktion unter dem Motto:
„Segen bringen, Segen sein. Frieden! Im Libanon und weltweit.“

Südkirchen
Zunächst fand ein festlicher Gottesdienst mit allen 46 Sternsingern statt. Danach wurde der Film mit dem diesjährigen Motto in der Kirche gezeigt.
Nun konnte fleißig gesammelt werden. Dazu wurde Südkirchen in 14 Bezirke eingeteilt, wovon 3 mit dem PKW abgefahren wurden. Jede Gruppe wurde durch einen Ehrenamtlichen begleitet. Ein paar Bürger haben leider nicht aufgemacht, aber ganz viele freuten sich sehr. Manche boten heißen Kakao an oder machten ein Bild am Weihnachtsbaum.
Gemeinsam wurde im Pfarrheim gegessen. Um 16 Uhr waren alle reichlich kaputt aber auch zufrieden. Die Jüngsten kommen aus der ersten Klasse, die ältesten sind 15.
Allen Helfern (Helfenden Händen), Spendern und vor allem den Kindern – einen herzliches Dank Schön!

Capelle
An mehreren Abenden zogen die Riesen von Heiligen Königen (im Vergleich zu den anderen Dörfern) von Haus zu Haus.
Sie brachten melodisch und klar,
den Segen Gottes singend dar.
Die Spenden flossen ganz famos,
war man durstig, hieß es Prost!
Wichtig ist es zu nehmen und zu geben,
das Wichtigste aber ist Gottes Segen!
Auch die Presse war war dabei:
Sternsingen ist den Capellener nicht einerlei!

Weitere Infos hier.

Nordkirchen
Zum ersten Mal wurden an zwei Tagen gesammelt – so wie die Kinder Freude daran hatten. Nichts musste. Das entspannte die Kinder, die auch montags noch Ferien hatten.
Ähnlich wie in Südkirchen teilten sich 33 Sternsinger das Dorf in Gebiete ein. 20 Leute hatten sich auf eine Wunschliste eingetragen. Diese Straßen und Hausnummern wurden auf jeden Fall bedient.
Um 10 Uhr gab es einen kurzen Wortgottesdienst. Diesen feierten wir zusammen mit den Königen aus der Kinderheilstätte. Darin wurden allen Segenszeichen auf den Altar gelegt und durch die Sternsinger gesegnet. (Foto)
Angekleidet und ausgerüstet mit Kreide, Aufkleber, Räucherwerk und Zettel wurde man in friedlicher Absicht ausgesandt. Die Messe stand hier wirklich im Vordergrund. (Das Wort Messe (lateinisch Missa) leitet sich von der Entlassungs- und Sendungsformel der lateinischen Liturgie „Ite, missa est!“, „Gehet hin in Frieden“, wörtlich „Geht hin, es ist die Aussendung!“ ab. [wiki])
Die Kleinen wurden von Eltern oder Verwandten begleitet. Die Großen waren teilweise schon zum 7. Mal dabei. Ganz große Sternsinger zogen mit dem „feurigen Wagen“ durch die Bauernschaft. Die Kamele brauchten wohl eine Pause.
Unterstützung bekamen die Kinder in Nordkirchen aus Capelle. Vier Jungs halfen hier fleißig  mit.
Mittags kam man zum gemeinsamen Essen zusammen. Ramona hatte lecker gekocht – Hauptspeise und Nachtisch. Das Deftige war eine willkommene Abwechslung zu den vielen Süßigkeiten, die die Kinder bekamen. Sie wurden am Ende des Tages in den Gruppen aufgeteilt.
Dann bekamen wir noch Besuch von der Zeitung!
Nachdem Essen bot die Messdienerleiterrunde kleine Spiele für die Kinder an. Die begeisterten Sternsinger zog es wieder in die fernsten Winkel von Nordkirchen: Wir haben noch viel zu tun.
Am Nachmittag und Abend kamen sie mit vollen Sammeldosen und Tüten wieder. Sie berichteten: Das war sehr schön. Die Leuten waren sehr freundlich und freuten sich über uns. Einer gab uns 30€, und schau mal die leckeren Süßigkeiten.
Alle Süßigkeiten, die die Kinder nicht mochten, wurden gesammelt. Königin Lena nahm das in die Hand. Kürzlich machte sie ein Praktikum in den Wohngruppen gegenüber dem Pfarrheim. Dort freute man sich riesig über die Spenden. Das wiederum war auch für die spendenden Könige ein eindrückliches Erlebnis.
Am Sonntag ging dann noch mal die Hälfte der Gruppen durch den Ort. Selbst noch am Montag wurden die letzten Häuser und die Firmen besucht.

Ein herzliches Dankeschön allen Spendern, allen königlichen Eltern – die stützend zur Seite standen, allen ehrenamtlichen Helfern, den Fahrern und besonders unserer Küsterin Petra, die immer dabei war.

Die Aktion war ein voller Erfolg, nicht nur weil an die 20.000€ in allen Ortsteilen zusammen kam, sondern weil noch etwas viel wesentlicheres sich vollzog. Für die Kinder war es nicht nur eine wichtige, sinnvolle und schöne Aufgabe in Gemeinschaft, sondern eine ganzes Dorf steht zusammen, engagiert sich und gibt. Und es bekommt. Es geschieht Begegnung analog von Angesicht zu Angesicht. Auch sehr sinnlich, denkt man an den Weihrauch. Der war nicht nur den Kindern wichtig.
Dieses Beziehungsgeschehen ist für mich eine ganz wichtiger Nachklang von Weihnachten: Gott kommt zu mir nach Hause und – noch weiter – in mein Herz.
Möge sein Segen wirken und das Jahr 2020 unter einen guten Stern stehen!

„Wir warten auf das Licht“ – Rückblick 4. Advents-Sa

„Wir warten auf das Licht“ – Rückblick 4. Advents-Sa

Markus Reidegeld, unser Kantor und leitender Kirchenmusiker, führte am Samstag, den 7. 12. einen Gottesdienst mit den Jüngsten durch.
Kinder und Jugendlichen von der 1. bis 7. Klasse kamen aus Nordkirchen, Südkirchen und Dülmen zusammen.
In der nur mit Kerzen illuminierten Kirche bildeten sie einen großen Chor. Die St. Mauritiuskirche war voll besetzt und bot neben dem Augenschmaus auch bestes Futter für die Ohren.
Es war ein ganz besonderes Erlebnis, alle Kinder- und Jugendstimmen zusammen zu genießen. Diese Vorhaben konnte nur gelingen, weil es breite Unterstützung erfuhr. Dafür allen ein herzlichen Dank!

Am 3. & 4. Advent würde die Kirche wieder mit vielen Kerzen beleuchtet. Diese Atmosphäre lockte viele Menschen an, die darin adventliche Chormusik genossen.

Zu Weihnachten singen sie noch ein mal, bevor es in die wohlverdiente Festtagspause geht.

 

Pfadfinder bringen das Friedenslicht – 21.12. Abendmesse

Pfadfinder bringen das Friedenslicht – 21.12. Abendmesse

Nach einer 3.600 Kilometer langen Reise wird das Friedenslicht aus Bethlehem am Sonntag, 15. Dezember 2019 in Nordkirchen ankommen.
Die kleine Flamme hat bereits einen weiten Weg hinter sich, wenn sie in Nordkirchen ankommt: Vertreter/innen der anerkannten deutschen Pfadfinderverbände das Friedenslicht aus Bethlehem in Wien abgeholt. Das vom Österreichischen Rundfunk (ORF) in der Geburtsgrotte Jesu Christi in Betlehem in Palästina entzündete Licht wird dort alljährlich am dritten Adventswochenende an Pfadfindergruppen aus 25 Ländern in Europa übergeben.
Anschließend wird die Flamme mit dem Zug in über 30 Städte in Deutschland gebracht und dort am 15. Dezember in zentralen Aussendungsfeiern an viele Pfadfindergruppen weitergegeben. Eine Feier findet in Münster statt. (S. Foto der DPSG mit dem Oberbürgermeister.)

Bei uns in St Mauritius wird das Friedenslicht von den Pfadfindern am 21. Dezember um 18:30 Uhr in der Abendmesse weitergegeben. „Mit der Weitergabe des Friedenslichtes wollen wir zeigen, dass Jede/r auch im Kleinen etwas zum Frieden in der Welt beitragen kann“, so Ella Zimmer vom Pfadfinderstamm Nordkirchen.
Seit 1994 verteilen Pfadfinderinnen und Pfadfinder das Friedenslicht aus Bethlehem und sorgen damit dafür, dass dieses Weihnachtssymbol der Hoffnung auf Frieden und Völkerverständigung Heiligabend vielerorts leuchtet.
Weitere Informationen zur Aktion auf www.friedenslicht-muenster.de.