Start der Firmvorbereitung

Start der Firmvorbereitung

Nun gehen die Briefe an die Jugendlichen raus, sich für die diesjährige Firmenvorbereitung in unserer Gemeinde anzumelden. Nicht jede Familie ist in der kircheninternen Verwaltung erfasst. Falls Sie keinen Brief bekommen haben und trotzdem an der Firmvorbereitung teilnehmen wollen, melden Sie sich einfach an.

Die Anmeldung erfolgt über die Webseite. Dabei können die Jugendlichen ihre Interessen bekunden. Somit gestalten sie ihre eigene Firmenvorbereitung thematisch mit.

Ein erstes Kennenlernen Treffen für die Jugendlichen findet am 8. September um 18 Uhr in Capelle im Pfarrheim statt. Anschließend um 20 Uhr erwarten wir dort interessierte Eltern zu einem Info-Abend.

Die Jugendlichen erwartet ein gemeinsames Wochenende (28.-30.10.), unterschiedliche Gruppenstunden und viele interessante Projekte und Events.

Nächstes Jahr nach Ostern wird dann die Firmung stattfinden. Hier warten wir noch auf Rückmeldung vom Bischof.

Die Firmlinge besuchen die Fazenda am Niederrhein.

Die Firmlinge besuchen die Fazenda am Niederrhein.

Am letzten Wochenende im Februar machten sich zehn Firmlinge und drei Begleiter*innen auf den Weg nach Xanten am schönen Niederrhein.

Nach langer nebliger Fahrt kamen wir gegen 10 Uhr an und wurden herzlich von Moritz, dem Leiter des Hofes begrüßt. Die Fazenda de Esperanca ist ein „Hof der Hoffnung“, wo Männer nach einem Entzug resozialisiert werden.
Wir stellten uns kurz vor. Dann gingen zwei bis drei Firmlinge mit jeweils einem Mitbewohner des Hofes an die Arbeit. Beim Kochen, Handwerken und Reinigen kann man ins Gespräch. Nach dem Mittagessen hatten die Jugendlichen etwas Pause.

Dann ging es ans Eingemachte. Zwei Männer erzählten von ihrem Weg mit der Sucht und ihren Folgen für ihr Leben. Sie berichteten, wie sie zur Fazenda gekommen sind und wie ihnen dort Glaube, Gemeinschaft und Arbeit geholfen haben wieder zu sich zu kommen und somit ins Leben zu finden. Die Gottesbeziehung bot ihnen dabei einen tragfähigen Ersatz zur Sucht.

Diese persönlichen Zeugnisse hinterließen tiefe Spuren bei allen Anwesenden – ob jung oder alt. Am späten Nachmittag machte man sich auf den Rückweg, innerlich tief bewegt und bereichert von dem erfahrungsreichen Tag am Niederrhein.

Firmprojekt Besuch beim Bestatter

Firmprojekt Besuch beim Bestatter

Rückblick    Letzten Wochen trafen sich die Firmlinge mit Stefan Lütke Brochtrup in der Friedhofskapelle in Capelle. Die Jugendlichen zeigten großes Interesse an der Tätigkeit eines Bestatters: Wie war es beim erste Mal? Welche Schritte erfolgen wann? Wie reagieren die Angehörigen? u.s.w.

Auch die Jugendlichen wussten von Ihren Erlebnissen auf dem Friedhof zu berichten. So wurde der Tod etwas mehr zu einem Thema, was selbstverständlich zum Leben dazugehört.

Spannend war auch aus dem Krankhaus von Katechetin & Krankenschwester Daniela Hoog zu hören. Sie beschrieb, wie mit Sterbenden und Verstorbenen dort umgegangen wird.

Auch das Thema Freitod ist kein Tabu. Ganz im Gegenteil, es tat allen Anwesend gut, sich darüber auszutauschen und zu erfahren, dass jeder Mensch solche Gedanken mal haben kann.

So war es für alle Beteiligten ein bereichernder Abend.
Herzlichen Dank an alle!

Firmprojekt Polizeiarbeit

Firmprojekt Polizeiarbeit

Rückblick Am letzten Do trafen sich die Firmlinge mit dem Polizeihauptkommissar
Rödiger und seinem pensionierten Kollegen Becker im Pfarrheim in Capelle. Nach dem Kennenlernen berichteten die beiden von ihrem Weg in den Beruf und ihren alltäglichen Aufgaben. Die Jugendlichen waren erstaunt, was sich die Beamte alles gefallen lassen müssen. So gehört eine hohe Frustrationstoleranz auf jeden Fall zum Job. Auch beklagten sie, dass die Gerichte es oft an Konsequenz fehlen lassen.
Danach setzten sich die Jungen mit den Themen Drogen, Gewalterfahrung und Verkehrsdelikte mit Hr Becker auseinander. Die Mädchen sprachen mit Hr. Rödiger über das Thema „Loverboys“ und wie man sich mit einfachen Mitteln davor schützen kann. (Hier eine Doku im ZDF dazu.)
Der Abend hat allen sehr gut gefallen. Die Polizisten waren überrascht und begeistert ob der Offenheit und des Interesses der Jugendlichen. Die Firmlinge fanden es alle „interessant“ und konnten einen Schritt weiter kommen, wie man als Christ sich in brenzligen Situationen verhalten kann.
Wir wünschen allen Gottes Segen, auf dass es erst nicht dazu kommen möge.

Aktion 1 plus der Firmlinge

Aktion 1 plus der Firmlinge

Rückblick: Am Samstag, den 29.01.22 sammelten die Firmlinge in NK Spenden für die Tafel.

„Anfangs lief es sehr schleppend, ab 11 Uhr wurde es etwas besser.“ so berichtete die leitenden Katechetin Daniela Hoog über das Projekt der Firmlinge. „Die Kunden haben gern ein Teil mehr eingekauft – auch hochwertige Produkte.“ Unterstützt wurden die 9 Jugendlichen von Joachim Breinig, der sich auch als Katechet in der Firmvorbereitung engagiert. Im Vorfeld gab es viel abzusprechen mit den Firmlingen, dem Ordnungsamt aber auch der Supermärkten. Die aktuelle Coronalage machte es nicht einfach.

Zu Beginn waren fast zu viele Helfer*innen da. Später gaben einige Kunden den Firmlingen Geld, so dass sie selber für die Tafel einkaufen konnten. Das nutzen die Jugendlichen, um sich aufzuwärmen. So hatten sie richtig Freude an der Sammelaktion. Wenn es nicht so kalt gewesen wäre, hätten sie gern weiter gesammelt.

Am Ende kam 65 Euro Geldspenden und Lebensmittel im Wert von ca. 450 € zusammen. Ein herzliches Dank Schön an alle Spender*innen in Nordkirchen. Die Tafel aus Lüdinghausen hat die Lebensmittel pünktlich abgeholt und bedanken sich -besonders bei den fleißigen Helferinnen. Auch wir bedanken uns für die unkomplizierte Zusammenarbeit mit Hr. Klaus, dem Leiter der Tafel. Wir hoffen, dass die Firmlinge später die Möglichkeit haben, in die konkrete Arbeit der Tafel einen Einblick zu bekommen.

Sie können jederzeit der Tafel Sach- und Geldspenden zukommen lassen, auf dass alle das Nötigste zum Leben bekommen. (INFOS)

Marcus Porsche

 

Die Ware kam wohlbehalten bei der Tafel an!

 

Elternabend der Firmvorbereitung

Elternabend der Firmvorbereitung

Über 15 Personen betraten maskiert das Pfarrheim in Capelle und nahmen distanziert von einander Platz – Corona fordert es der Tage. Die Erwachsenen hatte Interesse an der Firmvorbereitung ihrer „Kinder“ und Zeit dafür.

Bei „Kinder“ klaffen oft Gefühl und Erscheinungsbild auseinander. Oft sind die jungen Erwachsenen größer als ihre Eltern. Genau diese Ambivalenz macht es den Eltern nicht einfach. Einerseits wollen die Jugendlichen selbst entscheiden und machen. Andererseits braucht es noch Unterstützung auf dem Weg zur Müdigkeit und Selbstständigkeit. Die Jugendlichen  brauchen ein „Backup“, einen wachen und wohlwollenden Blick ihrer Eltern, der geschult das Ganze überblickt, sie begleitet und notfalls erinnert. Vor allem brauchen es einen Austausch über Standpunkte ohne zu werten. Miteinander reden, zuhören und einfach so stehen lassen oder fragen ist wertvoll.

Nach einem kurzem Impuls für das Glück und die „Glücklichpreisungen“ Jesu stellten die Katechet*innen sich und ihre Erfahrungen vor. Sie informierten über das Konzept und die Feinheiten der einzelnen Punkte, sodass kaum Fragen auftraten.

Dann erinnerten sich die Eltern an ihre eigene Firmung, die Strenge damals und den schönen Gesang. Für ihre Kinder heute ist ihnen Gemeinschaft und das Angebot, Halt zu finden im Glauben, wichtig. Natürlich sollen sie Spaß haben.

Nach einem abschließenden kurzem Gebet und dem Segen ging man zufrieden in Abend hinaus.

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