Sachausschuss Katechese – das neue Konzept greift und begeistert die Teilnehmer

Sachausschuss Katechese – das neue Konzept greift und begeistert die Teilnehmer

Wenn ein Kind getauft wird, ein Drittklässler auf die Heilige Kommunion vorbereitet wird oder eine 15-Jährige zur Firmung gehen will, ist Glaubens-
praxis eine wesentliche Voraussetzung, um die Reife für das Sakrament zu erlangen. Dafür gibt es die Katechese. Doch nicht immer sind die Eltern darauf ausreichend vorbereitet, sie benötigen detaillierte Anleitung. Im Sachausschuss Katechese des Pfarreirats wurde unter Federführung der Seelsorgerin Sabine Milde genau diese Anleitung konzeptionell, inhaltlich und auch in Bezug auf Handreichungen und Dokumente überarbeitet.

Damit die Eltern schnell sehen, was in der Katechese auf sie zukommt und was es bedeutet, sich mit ihren Kindern auf den Weg zu begeben, wurde ein entlastendes Konzept erarbeitet, das den Aufwand für Eltern, Kinder und auch den kirchlichen Begleitern reduziert – und das, ohne auf Inhalte zu verzichten! So wurde bereits im Oktober vergangenen Jahres das Bestandsmaterial gesichtigt, bewertert und teilweise ersetzt.

Die Taufe
2018 gab es in den drei Ortsteilen insgesamt 56 Taufen – viel Arbeit für den Pfarrer, der in diesem Bereich die Struktur der Katechese festgelegt hat.
1. Zunächst geht es darum, den Ablauf einer Taufe zu erörtern und die biografische Situation zu klären.
2. Es folgt eine gemeinsame Gesprächsrunde der Eltern mit dem Pfarrer. Zur Vereinfachung werden dazu jeweils Familien, deren Taufe im laufenden Sechs-Wochen-Zeitraum liegen, zusammengefasst. So kommen auch die Eltern miteinander ins Gespräch und knüpfen Kontakte.
3. Zur Taufe wird der Täufling in die Gemeinschaft der Christen aufgenommen. Was positiv überrascht: Ein Pfarreiratsmitglied ist meist auch mit einem kleinen Gruß und einem Präsent vor Ort – als Wertschätzung für das neue kleine Gemeindemitglied und seine Familie.

 

Die Erstkommunion
Besonders intensiv hat der Ausschuss Katechese unter Leitung von Pastoralreferentin Sabine Milde die Konzepte der Kommunion überarbeitet. Während bisher die Eltern in den Ortsteilen oft ausschließlich in kleinen Gruppen ihre Kinder auf das Saktrament vorbereitet haben, gibt es nun größere geimensame Veranstaltungen, die sich in diesem Jahr bereits bewährt haben. Zu den Highlights in diesem Jahr zählten:

· Gestaltung der Gruppenkerze
· Der Küster erklärt das Kirchengebäude im Detail
· Die Erklärmesse – mit Eltern
· Der Ausflug in den Münsteraner St.-Paulus-Dom mit Workshops vor Ort.

Das Ziel, dass die Eltern mit ihren Kindern unter Anleitung der Seelsorger Kirche leben und erleben, war in 2019 mit viel Hingabe erreicht worden.

 

Die Firmung
Auch die Firmung findet nur einmal im Leben statt. Reif und erwachsen und im Glauben gefestigt – darauf arbeitet hier mit viel Engagement vor allem Pastoralreferent Marcus Porsche mit dem Katechetenteam hin. Der Draht zur Jugend ist da – QR-Codes zur Anmeldung, Webpräsenz, Whats-App, Doodle etc.

Aber der Sinn zur Ernsthaftigkeit geht keineswegs verloren. Denn inhaltlich beschäftigen sich die Jugendlichen mit Themen wie Soziales Engagement beim Besuch im Altenheim, der Kinderheilstätte oder einem Hospiz
Unterhaltende Begegnung mit Gott beim „Spirituellen Bogenschießen“ aber auch: Pilgern, Filmabende, oder Kunstprojekte.
Löblich! Denn so bleibt auch die Jugend für die Kirche erreichbar.

Jörg Thole, Pfarreirat

Interview | Neuer Kirchenmusiker im Amt

Interview | Neuer Kirchenmusiker im Amt

Gefunden, gebunden: Markus Reidegeld
(von Jörg Thole)

Die Gemeinde St. Mauritius hat das Amt des Koordinierenden Kirchenmusikers wieder fest besetzt: Markus Reidegeld, bisweilen kommissarisch tätig, folgt damit auf Tobias Leschke, der zu Jahresbeginn als Dekanatskirchenmusiker ins Erzbistum Paderborn wechselte.

PFARRnachrichten: Herzlich Willkommen in St. Mauritius!

Reidegeld: Danke! Ganz neu bin ich ja  nicht mehr. Seit Januar bin ich in Capelle, Nordkirchen und Südkirchen und habe im Rahmen meiner Möglichkeiten die Aufgaben der Kirchenmusik aufgefangen, damit möglichst wenig zum Erliegen kommt.

Wo war Ihre bisherige Wirkungsstätte?

In Dülmen, St. Viktor. Das war ein Heimspiel, denn in Dülmen bin ich aufgewachsen. Gelegentlich spiele ich auch noch in Buldern (auch eine Pankratius-Gemeinde). Bis Ende März habe ich parallel gearbeitet.

 Das klingt nach Arbeit…

Ja, das war wirklich Arbeit! St. Viktor besteht seit der Fusion aus sechs Gemeindeteilen, zwei Kapellen, Schulen und Seniorenheimen. Und überall werden Gottesdienste gefeiert. Hinzu kommt die reiche Chorlandschaft. Neben den Gottesdiensten fielen auch Kontaktstunden an Schulen an.

 Und nun sind Sie bei uns …

Seit April bin ich vollumfänglich in St. Mauritius. Seitdem werden auch die Werktagsmessen wieder mit Orgelmusik begleitet. Ich leite die Chöre, bin bei den Gottesdiensten an den Tasten, kümmere mich um den Zustand der Instrumente, gebe Kontaktstunden in der Grundschule, koordiniere den Einsatzplan, unterstütze die nebenamtlichen Musiker – kurzum: Ich bin jetzt  erster Ansprechpartner.

Gibt es Unterschiede zu Dülmen?

Die Gottesdienste sind überall gleich. Da muss man sich nur auf die Gewohnheiten vor Ort einstellen. In Dülmen habe ich als Kirchenmusiker Aufgaben zugeteilt bekommen, während ich hier in St. Mauritius in die gestalterische Rolle geschlüpft bin.

Was ist Ihnen als Musiker wichtig?

Die schön gefeierte Liturgie ist mir eine Herzensangelegenheit. In der Liedauswahl sollen die Gottesdienstbesucher spüren, dass Musik und Text ein roter Faden verbindet. Da möchte ich gern die Bandbreite des neuen Gotteslobs ausschöpfen. In der Arbeit mit den verschiedenen Chören setze ich auf eine ausgewogene Stimmbildung. „Alle sollen eins sein“, wusste Jesus schon. So soll es im Idealfall dann auch klingen. Bei den Kindern ist es noch einmal wieder anders. Hier versuche ich die Klarheit und die natürliche Tonhöhe herauszuarbeiten.

Worauf dürfen sich unsere Gemeinden in den nächsten Jahren freuen?

Im Moment schaue ich, wie alles bisher gelaufen ist. Man braucht einen Jahreslauf, um das alles kennenzulernen. Eine gute Kommunikation ist mir dabei wichtig! Die beliebten Projektchöre wird es definitiv wieder geben. Darauf bin ich sehr gespannt! Tobias hat einen hervorragenden Job gemacht, auf dem es sich bestens aufbauen lässt.

Rotation in Küsterei und Verwaltung

Rotation in Küsterei und Verwaltung

Petra Heber jetzt in Nordkirchen; Hildegard Rolf wird Referentin
(von Jörg Thole)

Die Arbeit der Küsterei und der Kirchenverwaltung der Pfarrkirche St. Mauritius in Nordkirchen wird neu strukturiert: Nach Franz Gruschka, der sich Ende Mai in den Ruhestand verabschiedet hat, hat nun Petra Heber das Zepter in die Hand genommen.

Die personelle Rotation macht Sinn. Petra Heber hat schon jahrelange Erfahrung in der Küsterei im Ortsteil Capelle. Die Aufstockung der Stunden und die neuen Aufgaben kamen ihr sehr recht.

In Capelle übernimmt nun Agnieszka Heimann wieder die Küsterei. Heimann war bislang in Mutterschaft und kehrt nach fünfjähriger Pause zurück.

Eine weitere Neuorganisation gibt es in der Kirchenverwaltung. Nachdem  Burkhard Börger seine Stelle als Verwaltungsreferent für eine Vollzeitstelle in der Gemeinde St. Lambertus in Ascheberg aufgegeben hat, übernimmt Hildegard Rolf seine Aufgaben. Als leitende Pfarrsekretärin wird Frau Rolf aber weiterhin Koordinierungsaufgaben der Gemeinde wahrnehmen.

Kirchengemeinde sagt: Danke, Franz Gruschka!

Am 25. Mai 2019 wurde Franz Gruschka im Pfarrheim feierlich verabschiedet.
(Von Jörg Thole)

25 Jahre stand Franz Gruschka im Dienst der Kirchengemeinde St. Mauritius. Sich im Münsterland einzuleben, fiel dem heute 65-Jährigen nicht schwer. Die Nähe zur Kirche half auch, dass seine Frau als gelernte Krankenschwester vom Recklinghausener Krankenhaus in die Caritas-Kinderheilstätte Nordkirchen wechseln konnte. Auch die Kinder waren in der Kirche engagiert – als Messdiener in der St. Mauritius.

Mit technischem Sachverstand zeigte Gruschka großes Engagement bei allen Fragen von Ausbau und Reparatur. Eine besondere Herzensangelegenheit war und ist für Gruschka die große Krippe in der Adventszeit – die er immer mit künstlerischem Eifer gestaltet.  Jetzt – im Ruhestand – wird Gruschka nicht ruhen: Im Pfarreirat bleibt er fest integriert: in den Sachausschüssen Liturgie und Senioren. Er ist und bleibt eben ein Kümmerer.

Aufgabenfelder des Kirchenvorstands

Aufgabenfelder des Kirchenvorstands

Nach der Wahl im Herbst 2018 nehmen die neu formierten Ausschüsse ihre Arbeit auf
(von Jörg Thole, Pfarreirat)

Die Pfarrgemeinde Nordkirchen hat unter dem Vorsitz von Pfarrer Gregor Wolters im Herbst 2018 einen neuen Kirchenvorstand gewählt, der sich aus Bestandsmitgliedern und einigen Neuzugängen zusammensetzt. Gewählt wurde am 17./18.11.2018 in den Gemeindeortsteilen. Die PFARRnachrichten fassen die grundsätzlichen und aktuellen Aufgaben der neu formierten Ausschüsse zusammen.

Bauausschuss
Stefan Lütke Brochtrup
Ludger Hanke
Sebastian Reimann
Petra Volmerg

Der Bauausschuss kümmert sich um alles, was den Gebäudebestand der Kirchgemeinde anbelangt: Sanierung, Wartung, Renovierung, Pflege und Erhaltung. Zum Bestand zählen unter anderem die drei Gemeindekirchen, die Einrichtungen der Kindergärten in den Ortsteilen, das Pfarrhaus und die drei Pfarrbüros, die drei Pfarrheime und die Altenbegegnungsstätte.

Aktuell stehen folgende Projekte an

Das Fundament der Kirche St. Pankratius in Südkirchen ist seit dem Sommer 2018 beschädigt. Experten sprechen von Folgen des sogenannten „Sommerfrostes“.

Das heißt: Durch die anhaltende Trockenheit während der Sommermonate kam es dort zu Rissbildungen – also ähnliche Folgen, wie man das im Winter bei Eintritt von Feuchtigkeit und nachfolgendem Frost kennt.

In diesem Zusammenhang wurden auch Baumrodungen erforderlich, weil sich das Wurzelwerk der Bäume mangels Wasserzufuhr in tiefere Schichten vorgearbeitet hat – und dabei Schäden am Fundament maßgeblich verursacht hat.

Allerdings: Das Ausmaß der Rodung war nach Ansicht der Südkirchener doch gravierender als gewünscht. Nun wurde eine Gartenbaufirma beauftragt, die das Areal wieder ansehnlicher machen soll.

Auch die vielfach diskutierte Thematik um die Fertigstellung einer funktionstüchtigen Automatiktür an dem Kirchengebäude bleibt dem Ausschuss wohl noch einige Monate erhalten.

In Nordkirchen wird gegenwärtig die Außenanlage um die Kirche St. Mauritius aufgearbeitet und erneuert. Dabei geht es in erster Linie um die Bepflanzungen (siehe auch Seite 1).

Im kircheneigenen Gebäude der Altenbegegnungsstätte – einem der ältesten Wohnhäuser der Gemeinde – wurde im Obergeschoss eine Wohnung saniert, renoviert und in der Weihnachtszeit 2018 auch wieder vermietet.

Personalausschuss
Stefan Lütke Brochtrup
Heinz Perrar
Petra Volmerg
Angelika Wegener

Thematisch regelt der Personalausschuss alle Mitarbeiterfragen – mit Ausnahme des Personals in den Kindergärten.

Organistenstelle noch offen

Aktuell ist die Besetzung der Organistenstelle offen. Zwar hat die Kirchgemeinde mit Markus Reidegeld eine profunde Interimslösung gefunden, doch blieb die Stelle bisweilen unbesetzt. Reidegeld kann aufgrund seiner Ausbildung und Erfahrung temporär auch Aufgaben der Chorleitung wahrnehmen. Eine erneute Ausschreibung startet am 01.04.2019.

Kindergartenausschuss
Thomas Beisch
Angela Neuhaus
(Regina Ahlefelder)

Der Kindergartenausschuss agiert jeweils zusammen mit der Verbundleitung (Regina Ahlefelder). Auch die Mittelbeantragung läuft über die Verbundleiterin. Aktuell ist absehbar, dass die kirchlichen Kindertagesstätten ihre Kapazitätsgrenzen erreichen oder mit dem kommenden Jahrgang sogar übersteigen könnten. Entsprechende Lösungs- und Finanzierungskonzepte werden gegenwärtig dazu in dem Gremium des Kindergartenausschusses und der Verbundleitung diskutiert und erarbeitet.

Liegenschaftsausschuss
Thomas Beisch
Matthias Bürger
Reinhard Nüse
Angelika Wegener
Ludger Wernsmann

Im Liegenschaftsausschuss geht es um alle Fragen von Kauf, Verkauf, Pacht oder Miete – aller Liegenschaften der Kirche in den Ortsteilen von Nordkirchen.

Aktuell gibt es Gespräche mit der politischen Gemeinde Nordkirchen bei der Erschießung des neuen Baugebiets! Die Diskussionen entziehen sich zumeist wegen der „Interessenabwägungen“ der Öffentlichkeit. Beschlüsse hingegen werden bekanntgemacht.

Haushaltsausschuss
Thomas Beisch
Matthias Bürger
Reinhard Nüse
Ludger Wernsmann

So wie es im Liegenschaftsausschuss um Interessenabwägung von Eigentümerrechten geht, so sind auch Fragen um die Mittelbewilligung im Haushaltsausschuss meist so lange geheim, bis sie beschlossen sind. Schließlich geht es hier auch um heikle Fragen der Planung von Einnahmen und Ausgaben und welche Investitionen Vorrang haben sollen – und was folglich zurückgestellt werden muss.

Organisationsstruktur

Vorsitzender des Kirchenvorstands ist natürlich Pfarrer Gregor Wolters. Als Stellvertretender Vorsitzender fungiert Thomas Beisch.

Ludger Wernsmann ist aufgrund seiner Expertise ein berufenes Mitglied im Kirchenvorstand. Er fokussiert seine Arbeit ausschließlich auf den Liegenschafts- und Haushaltsausschuss. Und Verwaltungsreferent Burkhard Börger berät den Kirchenvorstand und leitet die Umsetzungen der KV-Beschlüsse aus Sicht der Kirchenverwaltung.

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