Die Sternsinger waren da!

Die Sternsinger waren da!

Am letzten Wochenende zogen die Sternsinger durch unsere Dörfer.

Angesichts der Kriege im Libanon, Syrien, Afghanistan und im Jemen steht die diesjährige Sternsingeraktion unter dem Motto:
„Segen bringen, Segen sein. Frieden! Im Libanon und weltweit.“

Südkirchen
Zunächst fand ein festlicher Gottesdienst mit allen 46 Sternsingern statt. Danach wurde der Film mit dem diesjährigen Motto in der Kirche gezeigt.
Nun konnte fleißig gesammelt werden. Dazu wurde Südkirchen in 14 Bezirke eingeteilt, wovon 3 mit dem PKW abgefahren wurden. Jede Gruppe wurde durch einen Ehrenamtlichen begleitet. Ein paar Bürger haben leider nicht aufgemacht, aber ganz viele freuten sich sehr. Manche boten heißen Kakao an oder machten ein Bild am Weihnachtsbaum.
Gemeinsam wurde im Pfarrheim gegessen. Um 16 Uhr waren alle reichlich kaputt aber auch zufrieden. Die Jüngsten kommen aus der ersten Klasse, die ältesten sind 15.
Allen Helfern (Helfenden Händen), Spendern und vor allem den Kindern – einen herzliches Dank Schön!

Capelle
An mehreren Abenden zogen die Riesen von Heiligen Königen (im Vergleich zu den anderen Dörfern) von Haus zu Haus.
Sie brachten melodisch und klar,
den Segen Gottes singend dar.
Die Spenden flossen ganz famos,
war man durstig, hieß es Prost!
Wichtig ist es zu nehmen und zu geben,
das Wichtigste aber ist Gottes Segen!
Auch die Presse war war dabei:
Sternsingen ist den Capellener nicht einerlei!

Weitere Infos hier.

Nordkirchen
Zum ersten Mal wurden an zwei Tagen gesammelt – so wie die Kinder Freude daran hatten. Nichts musste. Das entspannte die Kinder, die auch montags noch Ferien hatten.
Ähnlich wie in Südkirchen teilten sich 33 Sternsinger das Dorf in Gebiete ein. 20 Leute hatten sich auf eine Wunschliste eingetragen. Diese Straßen und Hausnummern wurden auf jeden Fall bedient.
Um 10 Uhr gab es einen kurzen Wortgottesdienst. Diesen feierten wir zusammen mit den Königen aus der Kinderheilstätte. Darin wurden allen Segenszeichen auf den Altar gelegt und durch die Sternsinger gesegnet. (Foto)
Angekleidet und ausgerüstet mit Kreide, Aufkleber, Räucherwerk und Zettel wurde man in friedlicher Absicht ausgesandt. Die Messe stand hier wirklich im Vordergrund. (Das Wort Messe (lateinisch Missa) leitet sich von der Entlassungs- und Sendungsformel der lateinischen Liturgie „Ite, missa est!“, „Gehet hin in Frieden“, wörtlich „Geht hin, es ist die Aussendung!“ ab. [wiki])
Die Kleinen wurden von Eltern oder Verwandten begleitet. Die Großen waren teilweise schon zum 7. Mal dabei. Ganz große Sternsinger zogen mit dem „feurigen Wagen“ durch die Bauernschaft. Die Kamele brauchten wohl eine Pause.
Unterstützung bekamen die Kinder in Nordkirchen aus Capelle. Vier Jungs halfen hier fleißig  mit.
Mittags kam man zum gemeinsamen Essen zusammen. Ramona hatte lecker gekocht – Hauptspeise und Nachtisch. Das Deftige war eine willkommene Abwechslung zu den vielen Süßigkeiten, die die Kinder bekamen. Sie wurden am Ende des Tages in den Gruppen aufgeteilt.
Dann bekamen wir noch Besuch von der Zeitung!
Nachdem Essen bot die Messdienerleiterrunde kleine Spiele für die Kinder an. Die begeisterten Sternsinger zog es wieder in die fernsten Winkel von Nordkirchen: Wir haben noch viel zu tun.
Am Nachmittag und Abend kamen sie mit vollen Sammeldosen und Tüten wieder. Sie berichteten: Das war sehr schön. Die Leuten waren sehr freundlich und freuten sich über uns. Einer gab uns 30€, und schau mal die leckeren Süßigkeiten.
Alle Süßigkeiten, die die Kinder nicht mochten, wurden gesammelt. Königin Lena nahm das in die Hand. Kürzlich machte sie ein Praktikum in den Wohngruppen gegenüber dem Pfarrheim. Dort freute man sich riesig über die Spenden. Das wiederum war auch für die spendenden Könige ein eindrückliches Erlebnis.
Am Sonntag ging dann noch mal die Hälfte der Gruppen durch den Ort. Selbst noch am Montag wurden die letzten Häuser und die Firmen besucht.

Ein herzliches Dankeschön allen Spendern, allen königlichen Eltern – die stützend zur Seite standen, allen ehrenamtlichen Helfern, den Fahrern und besonders unserer Küsterin Petra, die immer dabei war.

Die Aktion war ein voller Erfolg, nicht nur weil an die 20.000€ in allen Ortsteilen zusammen kam, sondern weil noch etwas viel wesentlicheres sich vollzog. Für die Kinder war es nicht nur eine wichtige, sinnvolle und schöne Aufgabe in Gemeinschaft, sondern eine ganzes Dorf steht zusammen, engagiert sich und gibt. Und es bekommt. Es geschieht Begegnung analog von Angesicht zu Angesicht. Auch sehr sinnlich, denkt man an den Weihrauch. Der war nicht nur den Kindern wichtig.
Dieses Beziehungsgeschehen ist für mich eine ganz wichtiger Nachklang von Weihnachten: Gott kommt zu mir nach Hause und – noch weiter – in mein Herz.
Möge sein Segen wirken und das Jahr 2020 unter einen guten Stern stehen!

Krippe zu besichtigen – jede Woche aufs neue

Krippe zu besichtigen – jede Woche aufs neue

Franz Gruschka ist wieder in seinem Element. Mit viel Mühe und Zeit hat er wieder eine große Krippenlandschaft erstellt.
Diese kann man jeden Tag von morgens bis abends besichtigen. Und nicht nur einmal, denn Herr Gruschka, der ehemalige Küster, nutzt die biblischen Texte der Sonntage im Advent, um die Scenen in der Krippe nachzustellen.
Einige Figuren habe nehmlich neue Kleider bekommen und sind von ihm selbst gestrickt und genäht worden. Handwerkliche Geräte wurden in Miniartur hergestellt.
Letzten Sonntag erschien Maria der Engel Gottes. Er kniet vor ihr und frag sie: Magst Du Gottes Sohn zur Welt bringen? Er kommt nicht als autokratisches Machtwesen, sondern sanft,  fragend und gewinnend. Das spiegelt sich in der Krippendarstellung wider.
Nächsten Sonntag träumt Marias Verlobter Josef. Er trägt sich vor dem zu Bett gehen mit dem Gedanken, seine schwangere Verlobte zu verlassen – ganz im Stillen. Der Engel wird auch ihm erscheinen: bleib bei ihr! Es ist alles gut, wenn es sich doch ganz verrückt anfühlt.
Die Krippe in der Schloßgemeinde kann sich sehen lassen.
Ich bin gespannt, wie Franz Gruschka das umsetzen wird.
Sie auch?

Weiter Bilder Scenen sind hinzugekommen:
– Schlafenden Josef mit dem Engel: War es nur ein Traum oder wahrhaft eine Begegnung?
– Zwei Frauen verabreden sich zum waschen: Gott begegnet uns in jeder Hinsicht im Alltag – beim Wäsche, in der Werkstatt, oder auch im Schlaf.
– Die Heilige Familie vorbereitet ihre Reise nach Betlehem vor. Maria ist hochschwanger und trotzdem zuversichtlich: „Mit Gott an unserer Seite sind wir sicher. Ich vertraue.“

„Wir warten auf das Licht“ – Rückblick 4. Advents-Sa

„Wir warten auf das Licht“ – Rückblick 4. Advents-Sa

Markus Reidegeld, unser Kantor und leitender Kirchenmusiker, führte am Samstag, den 7. 12. einen Gottesdienst mit den Jüngsten durch.
Kinder und Jugendlichen von der 1. bis 7. Klasse kamen aus Nordkirchen, Südkirchen und Dülmen zusammen.
In der nur mit Kerzen illuminierten Kirche bildeten sie einen großen Chor. Die St. Mauritiuskirche war voll besetzt und bot neben dem Augenschmaus auch bestes Futter für die Ohren.
Es war ein ganz besonderes Erlebnis, alle Kinder- und Jugendstimmen zusammen zu genießen. Diese Vorhaben konnte nur gelingen, weil es breite Unterstützung erfuhr. Dafür allen ein herzlichen Dank!

Am 3. & 4. Advent würde die Kirche wieder mit vielen Kerzen beleuchtet. Diese Atmosphäre lockte viele Menschen an, die darin adventliche Chormusik genossen.

Zu Weihnachten singen sie noch ein mal, bevor es in die wohlverdiente Festtagspause geht.

 

Adventsfeier der kfd in Nordkirchen

Adventsfeier der kfd in Nordkirchen

Die kfd-Nordkirchen lud Ihre Senioren zu einer Adventsfeier,  am 19.12. in die Seniorenbegegnungsstätte ein. Besonders freuten sie sich über den Besuch von Herrn Pastor Gregor Wolters und Gemeindedirektor Dietmar Bergmann und überreichten Ihnen selbst gestrickte Socken. Nach dem Kaffee trinken mit Kuchen und leckeren Schnittchen spielte Johanna Jünemann auf der Gitarre weihnachtliche Lieder, wo zu kräftig gesungen wurde.
www.kfd-nordkirchen.de