Erster Gottesdienst nach 7 Wochen war bewegend

Erster Gottesdienst nach 7 Wochen war bewegend

„Wie schön, dass sie da sind. Ich freue mich so. Leider können sie es durch die Maske nicht sehen.“, so persönlich begrüßte Pfarrer Wolters die Gottesdienstbesucher in Südkirche an der Eingangstür. Wie so viele dieser Tage trug auch er einen Mundschutz.

Der Mundschutz irritierte die meisten Besucher schon. Das sollte er auch, denn die Vorsichtsmaßnahmen sind gewöhnungsbedürftig: feste Laufweg, Durchrücken in der Bank, Abstandhalten, wenig Gesang und Achtsamkeit.
Das macht was mit den Menschen. Viele sind aufmerksamer und rücksichtsvoller. Im Gottesdienst rückte so das Eigentlich in den Mittelpunkt: die Begegnung mit Gott.

Zelebrant war Pf. Kordt. Nach dem feierlichen Orgelspiel begann er: „Noch nie habe ich so viel Fernsehgottesdienste gesehen wie in den letzten Wochen. Aber so ist es doch besser.“
In seiner Predigt ging er auf das uralte Gottesbild vom guten Hirten ein. Nicht nur die warmherzigen Worte, die ganze Atmosphäre berührten die Menschen.

Erfüllt von der Einkehr im Gotteshaus – und so in sich selbst – ging man anschließend nach Hause. Weil im Sinne der Kontaktvermeidung ein anschließend Schnack auf dem Kirchplatz unerwünscht war, blieb das gewachsene Innere unberührt. Es klang nach und gab Kraft und Vertrauen für den herausfordernden Alltag.

KFD NK – 10 Minuten Andacht und Zeitschrift

KFD NK – 10 Minuten Andacht und Zeitschrift

Auf Grund der neuen Regeln ist es der kfd Nordkirchen möglich, wieder eine 10 Minuten Andacht für alle interessierten Mitbürger*innen anzubieten. Diese findet wieder am Donnerstag, 07.05.2020 um 10 Uhr in der Pfarrkirche St. Mauritius statt. Das Thema lautet „Maria und Pachamama“. Im Anschluss an die 10-Minuten-Andacht liegen wie gewohnt die Zeitungen „Frau und Mutter“ für die Mitarbeiterinnen im Pfarrheim zur Abholung bereit.

Wir bitten alle Andachtsbesucher*innen,  auch in der Kirche den geforderten Mindestabstand einzuhalten.

Veranstaltungen der kfd Nordkirchen sind vorerst bis zu den Sommerferien abgesagt.
Auch die Seniorenbegegnungsstätte und die Spielgruppen bleiben vorerst bis August geschlossen. Weitere Infos hier und in der Tagespresse (Ruhr Nachrichten).

Bleiben Sie gesund und auf ein baldiges Wiedersehen!

Sondergottesdienste in allen Ortsteilen

Sondergottesdienste in allen Ortsteilen

Ein feierlicher Sonntagsgottesdienst erscheint aufgrund der Hygiene-Auflagen unrealistisch. Mit Werktagsmessen ab nächster Woche wollen wir in allen Ortsteilen erste Erfahrungen sammeln.

Das ist wirklich schwer, würden wir einen Sonntagsgottesdienst unter diesen Umständen feiern. Wenn wir alle Coronaregeln und Vorschriften umsetzen (und das ist selbstverständlich), dann dürften wir in unserer größten Kirche St. Pankratius in Südkirchen mit max. 63 Gläubigen den Gottesdienst feiern. In den beiden anderen kleineren Kirchen entsprechend mit weniger Teilnehmern.

Die Umstände verlangen von uns eine Reihe von sehr einschneidenden Maßnahmen: strikte Einlasskontrolle und Abweisen von weiteren Teilnehmern, wenn die Kirche voll ist; Ordnungsdienst; Platzzuweisung ohne persönliche Auswahlmöglichkeit (eventuell Platzkarten/ Reservierung); Markierungen der vorgeschriebenen Laufrichtung; Sperrung von Kirchenbänken; strikte Hinweise, dass nur teilnehmen darf, der persönlich wahrscheinlich gesund ist bzw. das eigene Gefährdungsrisiko beachtet; Verpflichtung der Eltern, das Kontaktverbot ihrer Kinder sicherzustellen; Aufforderung auf dem Kirchplatz nicht zu verweilen; kein gemeinsames „Schmettern“ von schönen Kirchenliedern; die Kommunionausteilung erfolgt restriktiv: Mundschutz des Spenders, schweigend, bank-/ schiffweise nach einem genauen Ablaufplan.

Nach unserer Einschätzung haben diese Gottesdienste nicht den Charakter einer gemeindlichen Zusammenkunft. Was uns sonst als Gemeinde so wichtig ist – wie fröhliche Atmosphäre, Erleben von Gemeinschaft, persönlicher Kontakt, Beisammensein auf dem Kirchplatz – wird nicht oder nur sehr stark eingeschränkt möglich sein. Das ist kein Sonntagsgottesdienst, wie wir ihn feiern möchten. All das steht nach unserer Meinung in keinem verantwortbaren Verhältnis zur möglichen Gesundheitsgefährdung. Wir werden darum bis auf Weiteres in unserer Gemeinde keinen Sonntagsgottesdienst feiern.

Anders ist die Situation bei möglichen Werktagsgottesdiensten. Hier ist von vornherein die Teilnehmerzahl sicher sehr viel geringer. Niemand muss abgewiesen werden. Die Erwartungshaltung der Besucher einer Werktagsmesse ist anders: Hier wird gewünscht, das Wort Gottes zu hören, das heilige Sakrament zu empfangen und „in Stille“ zu beten. Das ist z.Z. durchaus möglich.
Darum wollen wir in der nächsten Woche (4. Mai) Werktagsmessen anbieten:
montags um 19.00 Uhr in St. Pankratius/ Südkirchen,
mittwochs um 19.00 Uhr in St. Mauritius/ Nordkirchen,
freitags um 9.00 Uhr in St. Dionysius/ Capelle.

Mit den Erfahrungen dieser Gottesdienste werden wir dann von Woche zu Woche weitere Entscheidungen treffen. Bei aller Freude über Erleichterungen und Möglichkeiten – der Schutz unserer Gesundheit, besonders unserer Alten und Hochrisikogruppen, hat oberste Priorität.

Es bleibt dabei: unsere Kirchen bleiben weiterhin tagsüber geöffnet für das persönliche Gebet. Die Seelsorger sind erreichbar – der Pastor auch bei Nacht.
Seelsorgliche Gespräche, Krankenkommunion und Krankensalbung sind weiterhin möglich – natürlich auch und besonders im Krankenhaus und im Altenheim. Wir empfehlen das Gebet in häuslicher Gemeinschaft und das Mitfeiern von Internetgottesdiensten.
Christsein zeigt sich in erster Linie nicht im Kirchengebäude, sondern im täglichen Leben.
Dafür wünschen wir Ihnen Gottes Segen.

Pastor Wolters schreibt den Erstkommunionkindern

Pastor Wolters schreibt den Erstkommunionkindern

Vor einer Woche schickte Pastor Wolters einen Brief an jedes Erstkommunionkind.

Lange schon warteten sie, wann der große Tag sein würde. Viele Gruppenstunden und Gottesdienste sind besucht. Schön Sachen hängen im Schrank bereit. Die Feier ist oft schon in Gedanken vorbereitet. Und die Gästeliste steht.

Dann kam Corona und alles wurde ungewiss: Kann den die Feier im Mai, wie geplant stattfinden? Nun steht es fest: leider nein.
Keiner weiß wann und wie es weitergehen wird – wie bei so vielen Dingen heute. Bis zu letzt hatte das Seelsorgeteam gehofft, dass es irgendwie stattfinden könnte. Irgenwie könnte es stattfinden, aber ohne Oma und Opa, ohne andere Verwandtschaft, ohne ins Restaurant zu dürfen und mit großer Angst im Nacken  – kann man so Erstkommunion feiern?

Ausfallen wird die Feier nicht. Sie wird selbstverständlich nachgeholt. Das steht fest.

Pastoralreferentin Milde und ihr Team von Katecht*innen wird in Kontakt mit den Kindern und ihren Familien bleiben. Gemeinsam bestehen wir diese andere Zeit.

Ostergruß an Erstkommunionkinder & Firmlinge

Ostergruß an Erstkommunionkinder & Firmlinge

Für die Erstkommunionkinder …

… bastelten die Familie Bauhaus und Sabine Milde „Wundertüten“. Damit haben die Erstkommunion nicht gerechnet und wunderten sich sehr. Was mag da wohl drin sein? Mit Weihwasser, einer Kerze, Kressesamen und Unterlagen wurden die Kinder eingeladen, daheim in Familie einen Hausgottesdienst zu Ostern zu feiern.
So wich das Wundern dem Freuen. Osterfreude kam auf.

Für die Firmlinge …

… gab es schon in den Kar-Tagen kurze Impulse auf das Handy. Am Ostermontag bspw. ging es um die Ursprünge des Ostereies und seine Bedeutung für uns Christen. Die Impulse werden nun in anderer Form und in größeren Abständen vorgeführt.
Zu den digitalen Zuwendungen kam nun eine analoge. Die Katecheten beschlossen, eine Osterkerze und einen kleinen Gruß zu verfassen. Dann machen sie sich auf den Weg und übergaben sie persönlich – d.h. sie stellen sie vor die Tür oder an das Fenster.

Auf die eine oder andere Weise bleiben wir in der Vorbereitung auf die Sakramente verbunden und weiter gemeinsam auf dem Weg.

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