Nachdem wir uns in den schwierigen Zeiten über Werktagsgottesdienste und Andachten an die sonntägliche Liturgie rangetastet haben, wurde diese nun erstmals zu Pfingsten gefeiert.

Der Geist von Pfingsten weitet unseren Horizont und gibt uns Mut, aus der Enge uns in die Weite zu wagen.  Eine Gefahr wäre dann ins andere Extrem zu fallen. Zum Übermut ließen sich die Menschen zu allen Zeiten hinreißen, ob nun beim Turmbau zu Babel oder bei Familienfeiern in Göttingen. Der Turmbau zu Babel war auch das Thema zu Predigt, was Pastor Wolters auslegte. Das war etwas besonders.

Was die Liturgie angeht, so müssen wir noch mit Einschränkungen leben. Ein voller Gesang geht nur punktuell und auch nicht wirklich mit 60 Teilnehmern, ein großer Chor schon gar nicht.

Weniger im Außen bieten uns die Chance zum Mehr im Innen zu kommen – zu uns Selbst und zu Gott. Unterstützt wurde die Möglichkeit von meditativer Orgelmusik; musikalisch untermalten, gesprochenen Texten (Pfingstsequenz) und solistischem Gesang.

Ja unsere Gottesdienste verändern sich. Ich glaube, wir verändern uns auch. Begreifen wir die Situation als Chance und gestalten sie – so wie es uns möglich ist – mit.

Nehmen Sie doch an einem der nächsten Gottesdienst teil!