Open-Air-Gottesdienst mit Kräuterweihe

Open-Air-Gottesdienst mit Kräuterweihe

Wir laden zu einem einmal im Monat stattfindenden Open-Air-Gottesdienst mit besonderen Anlass/Thema ein.

Wir beginnen am Samstag, 15. August um 17.00 Uhr mit einem Freiluftgottesdienst inkl. Kräutersegnung im Dorfpark in Capelle.

Bitte bringen Sie sich eine eigene Sitzgelegenheit (Klappstuhl, Decke oder ähnliches) von Zuhause mit.

Wir freuen uns auf Sie!

„Alte“ Gottesdienstordnung zum neuen Schuljahr

„Alte“ Gottesdienstordnung zum neuen Schuljahr

Liebe Gemeinde!
Mit Ende der Sommerferien möchten wir, mit wenigen Kürzungen und unter Einhaltung der geltenden Hygiene-Schutzmaßnahmen, zu unserer „alten“ Gottesdienstordnung zurückkehren.

Das heißt, ab dem 10. August sieht unsere Gottesdienstordnung wie folgt aus:
Montag    19.00 Uhr Heilige Messe in St. Pankratius, Südkirchen
Dienstag  09.00 Uhr Heilige Messe in St. Dionysius, Capelle
Mittwoch 19.00 Uhr Heilige Messe in St. Mauritius, Nordkirchen
Freitag      09.30 Uhr Heilige Messe in St. Pankratius, Südkirchen

Samstag   17.00 Uhr Vorabendmesse in St. Dionysius, Capelle*
und    18.30 Uhr Vorabendmesse in St. Mauritius, Nordkirchen*
Sonntag    11.00 Uhr Heilige Messe in St. Pankratius, Südkirchen*

Die Einhaltung der Abstandsregelung in den Vorabendmessen in St. Dionysius und St. Mauritius erlauben keine „großen“ Teilnehmerzahlen. Wir hoffen, niemanden abweisen zu müssen.

* Der erste Vorabendgottesdienst in St. Mauritius findet aufgrund des Freiluft-Gottesdienstes erst am Samstag, den 22.08.2020 statt.

Ihr Pfarrer Wolters

Bittwoch: Fürbitt-Aktion am Mittwoch

Bittwoch: Fürbitt-Aktion am Mittwoch

Nein, es ist kein Schreibfehler. Der erste Mittwoch im Monat soll unter dem Zeichen der Fürbitten stehen. Jeder ist eingeladen, seine Bitte, Fürbitte oder seinen Danke im unten stehen Formular uns zu kommen zu lassen.

Vielen Themen bewegen uns: Was kommt nach der Krise? Wie geht es in meinem Job weiter? Wann werde ich meinen Lieben wieder in den Arm nehmen können? Entsprechend verschieden können die Anliegen formuliert sein: nur eine Name oder nur eine Sache oder einfach frei von der Seele weg. Hier gibt es kein richtig und falsch.

Einige Fürbitten werden im Gottesdienst aufgegriffen. Alle Anliegen werden für das nächste Mal in ein Video zusammen gefasst. Das Video wird dann hier gezeigt. Das ist dann nicht peinlich, sondern einen gute Gelegenheit, dass ich für andere beten kann und andere für mich.

Für mich ist das eine gutes Gefühl, zu wissen, ich bin nicht allein, andere beten für meine Sache, beten für mich.
Also nicht lange überlegt und los geschrieben!

Quelle Foto pfarrei-huenenberg ch

Kfd feiert in großer Runde Maria Magdalena

Kfd feiert in großer Runde Maria Magdalena

Am letzten Mittwoch, den 22.7., kamen im benachbarten Seppenrade über 120 Frauen aus 13 Gemeinden zusammen. Der blühende Rosengarten und das schöne Wetter luden ein, sich draußen zu treffen. Im gebührenden Abstand war man in Coronazeiten beisammen und feierte. Solche Veranstaltungen gab es für viele Frauen in letzter Zeit so gut wie gar nicht. Entsprechend genoss man die Gemeinschaft auf Abstand.

Nach dem frohen Wortgottesdienst, der vom kfd-Team der Region Lüdinghausen mit der Pastoralreferentin Frau Dorothea Tappe geleitet wurde, erhielten alle Frauen eine rote Rose, Symbol der Begleitbilder von Sieger Köder. Mit der Seppenrader Musikgruppe hatten auch Nordkirchener Frauen Gelegenheit zu anschließendem gemeinsamen Gesang und Gespräch.

Maria Magdalena war eine besondere Frau. In der Bibel taucht sie öfter auf, was für die damalige streng patriarchische Zeit etwas besonderes war. Sie war Jüngerin und Evangelistin. Sie stand unter Todesgefahr mit Jesu Mutter und Johannes unter dem Kreuz. Ihr erschien der Auferstandene zu erst. Sie verkündete es den Männern, die es nicht glauben konnten.

Die kirchliche Tradition war ihr nicht wohlgesonnen und brandmarkte sie als Sünderin und Hure, aus der Jesus 12 Dämonen austrieb. Neuste Forschungen gehen einer anderen Spur nach. „Mirjam“ , Geschäftsfrau aus der Hafenstadt Magdala in Galiläa, stellte Seifen und Parfüme her. Sie verkaufte sie u.a. an die Römer. Durch diesen Handel galt sie in der damaligen Gesellschaft schon als unrein, als Sünderin.
Wer noch mehr über Magdalena wissen möchte, ist hiermit gut beraten.

Im Mai 2016 wurde ihr Namenstag auf Wunsch von Papst Franziskus durch die Glaubenskongregation aufgewertet und hat seitdem den gleichen Stellenwert wie die Apostelfeiern der männlichen Apostel. Dies ist auch als ein Hoffnungszeichen für die Wahrnehmung der Frauen als Glaubensverkünderinnen in Kirche und Gesellschaft zu sehen.

Die kfd hat die Frauen in Seppenrade dafür stark gemacht, wie Maria ihren Glauben zu leben und dafür einzustehen.

für die kfd Hanni Jünemann
&
Marcus Porsche

Quelle: by Ben wn.de

Gott sagt: Du sollst chillen

Gott sagt: Du sollst chillen

Endlich Ferien. Für viele Menschen ist nun die Gelegenheit, sich zu erholen, auszuschlafen, im Garten oder im Park zu liegen und zu dösen. Die Jugend sagt „chillen“ dazu, was wortwörtlich so viel wie sich abkühlen bedeutet.
Nicht jeder mag chillen. Viele wollen sich sportlich bewegen, Radfahren, Schwimmen, Wandern, Aktivurlaub, weil man sonst das ganze Jahr nur im Büro sitzt. Je nachdem – was jedem gut tut. Die einen erholen sich eben gerne von der erschöpfenden Arbeit, die anderen sind froh, dass sie mal rauskommen aus der Stadt in die Natur und sich da austoben können.
Doch dahinter steckt auch eine knifflige philosophische Frage: Ist der Sport nun ein Teil der Freizeitwelt oder gehört er eher zum Alltag, d.h. zum notwendigen Bewegungsausgleich und damit zur täglichen Gesundheitsvorsorge? Die Antwort: Irgendwie stimmt beides. Es gibt Sportarten, die kann ich nur im Urlaub machen, z.B. einen Segeltörn, eine Alpenüberquerung, eine Radreise, das braucht einfach Zeit, die wir so nicht haben.
Und andererseits sollten wir mehrmals wöchentlich Ausdauersport betreiben, Joggen, Walken, Radfahren, Schwimmen, weil wir zu viel sitzen. Da sollte ich nicht erst im Urlaub damit anfangen. Man könnte sagen: Sei’s drum, wie es halt jeder so kann und mag.
Ich habe aber an mir selbst erlebt, wie es dann auch eine Kopfsache ist, wie ich meinen Sport angehe. Ich mache jeden Morgen Yoga und chille in der Stille auf meinem Meditationskissen. Im Sommer schwimme ich gern. Auch mag ich das zügige Radfahren. Das brauche ich. Das tut gut, ja es fehlt mir manchmal richtig, wenn ich nicht dazu komme. Dann melde sich mein Körper mit seinen „Zipperlein“ und sagt mir: Los, bewegt dich! Dann gibt es noch das Bogenschießen. Es ist für mich kein Sport, sondern immer wieder ein Kurzurlaub. Aus der gesammelten Stille heraus spanne ich den Bogen, spanne ich mich und lasse los, lasse mich wieder in die Entspannung los. Dieser Wechsel von Anspannung und Entspannung ist wohltuend.

Manchmal erlebe ich mich nur noch schwitzend, schnaufend, den Kopf nach unten, alles zieht an mir vorbei. Ich bin nur noch im machen und funktionieren. Ich sehe die Dinge nicht mehr, die am Wegesrand sind. Das stört mich, die Welt nur noch im Laufschritt wahrzunehmen.
In der Bibel heißt es am Anfang „und Gott ruhte von all seinen Werken, die er gemacht hatte“ und in den 10 Geboten heißt es im 3. Gebot „Du sollst den Feiertag heiligen“. Das heißt dann einfach mal nix tun, halt chillen. Einmal die Woche, wenigstens einmal im Jahr im Urlaub. Einfach nix tun. Das muss man vielleicht erst wieder lernen, vielleicht von der chilligen Jugend.

nach Martin Voß, ev. Sportpfarrer in Bayern, Bad Wiessee
Foto by sassi www.pixelio.de